Archiv der Kategorie: Geschenke aus der Küche

Make Valentinstag great again!

Na, habt Ihr’s schon gemerkt? Heute ist Valentinstag. Selbst, wenn man das wollte, käme man wohl an diesem Tag der Verliebten nicht (mehr) vorbei. Ich stelle hier mal schnell ein paar Selbstverständlichkeiten fest: Leute, wenn Ihr nicht den richtigen Partner an Eurer Seite habt, dann ist das auch am 14. Februar ziemlich kacke! Und wenn Ihr einen Partner habt, der nur einmal im Jahr aufmerksam ist, dann auch.

Das gilt natürlich auch für Euch! Zeigt Eurem Mann/Eurer Frau täglich, wie viel Euch an ihm/ihr liegt. Nicht mit teuren Geschenken, sondern mit kleinen Aufmerksamkeiten, die beweisen, dass Ihr zuhört.  Wenn man das alles macht, dann dürfen es auch rote Rosen zum Valentinstag sein – und überhaupt das komplette Kitsch-Programm. Bei uns geht – wer hätte das gedacht – auch zum Valentinstag die Liebe durch den Magen. Und genauso wie diese rosarote Pärcheneuphorie wird es süß und klebrig. Sorry, ich bin der vermutlich unromantischste Mensch auf der ganzen weiten Welt…

Popcorn mit weißer Schokolade und Herzchen zum Valentinstag

Valentinstag-Popcorn

Filmabend im Chaosheim – und dazu gibt es diese Valentinsversion von Popcorn. Dazu einfach Popcorn zubereiten, weiße Schokolade schmelzen – in der Mikrowelle oder im Wasserbad – in einer großen Schüssel übers Popcorn geben und Herzchen, Liebesperlen und Zuckerstreusel darüber streuen. Vorsichtig miteinander vermengen und auf einen Bogen Backpapier zum Trocknen geben. Wenn es kalt ist, in Stücke zerteilen. Eignet sich auch gut als Geschenk an liebe Menschen. Dazu einfach in ein Zellophan-Tütchen packen.

Valentinstag: Wenn Brownie zu Herzen werden

Brownie-Herzen

Valentinstag ist, wenn sogar die Brownies eine Herzchenform kriegen! Brownies backen, abkühlen lassen und große und kleine Herzchen ausstechen. Aus den Teigresten will ich die Tage Granatsplitter machen. Man kann sie aber auch einfach zu Kugeln formen und in Kakaopulver wälzen.

Das braucht man dafür:

  • 170 Gramm plus 50 Gramm Zartbitter-Schokolade
  • 50 Gramm Vollmilch-Schokolade
  • 225 Gramm Butter
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • 160 Gramm brauner Zucker
  • 4 Eier
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 180 Gramm Mehl
  • Puderzucker zum Bestäuben

Und so habe ich es gemacht:

Die 170 Gramm Zartbitter mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die restliche Schokolade grob hacken. Die Eier mit Zucker, Salz und Vanillezucker weißschaumig aufschlagen, die abgekühlte Schoko-Butter-Mischung unterschlagen, das Mehl und ganz am Schluss die gehackte Schokolade unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Brownie- oder Auflaufform geben und etwa 30 Minuten backen. Der Teig darf in der Mitte noch feucht sein. Abkühlen lassen und Herzen ausstechen. Mit Puderzucker bestäuben

Liebe geht nun mal durch den Magen: Brownies-Herzen

Liebestrank mit Granatapfel

Bereits Eva soll Adam einen Granatapfel überreicht und damit den Sündenfall provoziert haben. Und in der griechischen Sage sind die Früchte des Granatapfelbaums Symbole der Göttin Aphrodite. Damit unser Adam nicht gleich merkt, was ihm blüht, verpacken wir die Granatapfelkerne in einem leckeren Liebestrank.

Das braucht man dafür:

  • Gin
  • Granatapfelsaft
  • Eiswürfel
  • Granatapfelkerne
  • Tonic
  • Limette
  • Minzzweige

Liebestrank zum Valentinstag

Und so habe ich es gemacht:

6 cl Gin mit 50 Millilitern Granatapfelsaft auf Eis in den Shaker geben und dort miteinander mischen. Auf zwei mit Eiswürfel gefüllte Tumbler verteilen. Granatapfelkerne nach eigenem Gusto und eine Scheibe Limette zugeben. Mit Tonic Water auffüllen und mit einem Minzzweig zieren. Cheers!

Habt einen wunderschönen Valentinstag da draußen!

Verliebte Grüße – und ganz viele Herzchen
Conny

Liebestrank mit Granatapfel zum Valentinstag

 

Darf’s ein bisschen mehr Bärlauch sein?

Bärlauchsalz selbst gemacht

Zum Glück habe ich einen Mann, der sich über alle Mahlzeiten freut, die er vorgesetzt bekommt. Und einfach nur froh ist, nicht selber kochen zu müssen. Ich hatte dieser Tage schon einen Bärlauch-Koller befürchtet. Aber noch scheint’s für ihn ganz okay zu sein…

Ich wollte hier noch schnell die Ergebnisse in Sachen Bärlauchsalz festhalten: Ich hab 100 Gramm Salz mit etwa 150 Gramm Bärlauch püriert und dann in einer Schüssel mit dem Kochlöffel unter weitere 900 Gramm Salz gemischt – bis das Salz eine gleichmäßig grüne Farbe hat. Dann hab ich ein Blech mit Küchenkrepp ausgelegt und das Salz zum Trocknen darauf ausgebreitet.

Bärlauchsalz selber machen

Also: Acht Stunden zum Trocknen reichen nicht aus. Vielleicht wenn die Sonne stark draufscheint, aber das war dieser Tage hier eher nicht zu haben. Mein Salz hat also insgesamt drei Tage Trocknungszeit gebraucht.  Vorher hab ich immer noch feuchte Stellen gefunden – und ich schätze mal, dass das die Lagerfähigkeiten des Salzes sehr negativ beeinflussen würde. Am Ende habe ich es noch durch ein Haarsieb gestrichen und in Schraubgläser gefüllt. Eignet sich bestimmt auch gut als Mitbringsel zu einer Essenseinladung.

Sehr begeistert bin ich auch von Bärlauchknödeln. Ich hab sie gemacht, wie ich sonst meine Spinatknödel mache – nur dass ich den Gorgonzola weg gelassen habe. Der Bärlauch ist so intensiv, da braucht’s nicht auch noch dominant schmeckenden Käse an den Knödeln.

Bärlauchknödel

Und hier ist das Rezept:

  • 200 Gramm trockenes Weißbrot
  • 200 Milliliter Milch
  • 100 Gramm Bärlauch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Weißbrot in Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit lauwarmer Milch übergießen. 30 Minuten warten, bis das Brot die Flüssigkeit aufgesaugt hat. Gerne mit den Händen durchkneten. Zwiebel in Würfel schneiden und glasig dünsten und mit dem in Streifen geschnittenen Bärlauch zur Brötchenmasse geben. Eier und Gewürze unterkneten. Falls die Masse noch zu klebrig ist, eventuell mit Semmelbröseln oder Mehl Abhilfe schaffen.

Mit feuchten Händen Knödel abdrehen und im siedenden Salzwasser (großer Topf!) 10 bis 12 Minuten garziehen lassen. Ich hab uns Champignons à la crème dazu gemacht, aber mit ein bisschen Butter (Nussbutter vielleicht?) wär’s auch sehr okay gewesen.

Bärlauchknödel mit Champignons à la creme

Und dann habe ich mich noch an einem Zupfbrot mit Bärlauch versucht. Ich hab bislang nur süße Zupfbrote gemacht, aber das hier erscheint mir auch für eine Party oder einen Grillabend eine sehr gute Idee zu sein. Hier kommt das Rezept:

  • 500 Gramm Dinkelmehl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • Prise Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 325 Milliliter lauwarmes Wasser
  • 1 Esslöffel Butter
  • 100 Gramm Reibekäse
  • 100 Gramm Bärlauch

Hefeteig

Aus Mehl, Salz, Zucker, Hefe, Wasser und Olivenöl einen Hefeteig herstellen und auf die doppelte Größe gehen lassen (30 bis 45 Minuten). Etwa  in der Größe 30 x 40 Zentimeter ausrollen, die Butter zerlaufen lassen und den Teig mit der flüssigen Butter bepinseln. Bärlauch und Käse darauf verteilen.

Den Teig in drei etwa zehn Zentimeter breite Streifen schneiden und im Zickzack falten. In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Das Stapeln geht am einfachsten, wenn man die Kastenform auf die schmale Seite stellt. Keine Angst, das muss nicht allzu perfekt sein. Am Ende, alles, was an Käse und Bärlauch nebendran gefallen ist, noch mit in die Form geben und das Brot noch einmal 20 Minuten gehen lassen. Dann bei 180 Grad 40 Minuten lang backen. Vorm Stürzen etwas auskühlen lassen.

Bärlauch-Zupfbrot