Knäckebrot - selbst gebacken - Mein wunderbares Chaos

Knäckebrot – selbst gebacken.

Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot. Das sage ich gerne. Und meine damit: Das Leben ist zu kurz um andauernd Verzicht zu üben. Dem Knäckebrot wird in diesem Satz großes Unrecht getan. Dafür entschuldige ich mich ausdrücklich und mache heute alles wieder gut: Es gibt nämlich heute morgen Knäckebrot – selbst gebacken.

Mit Verzicht hat dieses selbst gebackene Knäckebrot zum Glück mal so gar nichts zu tun. Dafür ganz viel mit Genuss. Vielleicht auch, weil ich nicht die Absicht hatte, es ganz dünn mit Diätmargarine zu bestreichen – wie meine Mutter das in meiner Kindheit gerne propagiert hat, wenn es darum ging, „den Brotkorb etwas höher zu hängen“. Oder war es „den Gürtel etwas enger zu schnallen“? Egal. Die siebziger Jahre-Variante von Diät halt.

Knäckebrot - selbst gebacken - Mein wunderbares Chaos

Knäckebrot - selbst gebacken - Mein wunderbares Chaos

Diätmargarine gibt es im Chaosheim nicht. Dafür reichlich gute Butter. Und Kräuterfrischkäse, den auch. Auch mit Quark oder einem leckeren Schinken kann ich mir das Brot sehr gut vorstellen. Oder als Knabberei zu leckeren Dips am Filmabend. Jetzt aber zum Wichtigsten: zum Rezept.

Dinkel-Knäckebrot

Zur Arbeitszeit kommt noch einmal eine Stunde Ruhezeit hinzu.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 40 Minuten

Zutaten

  • 150 Gramm Dinkelmehl
  • 150 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 100 Gramm Quark
  • 50 Gramm Kräuterquark
  • 50 Gramm Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Kürbiskerne
  • 2 EL Sesam
  • 2 EL Leinsamen

Anleitungen

  1. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Abgedeckt eine Stunde ruhen lassen.

  2. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig zirka 3 Millimeter dick ausrollen. Backblech mit Backpulver auslegen. 

    Den Teig darauf legen und mit einer Gabel einstechen. Mit einem Pizzaschneider gleich große Stücke schneiden. 25 bis 30 Minuten backen.

  3. Abkühlen lassen und auseinander brechen.

Ganz einfach selbst zu backen also. Warum habe ich das nur vorher noch nie gemacht? Zum Glück entdecke ich durch #meinwunderbaresfrühstück jede Menge neuer Frühstücksgenüsse. Was gab’s bei Euch heute so?

Das ist keine rhetorische Frage; die Antwort interessiert mich wirklich. Bitte zeigt mir noch bis einschließlich 31. Januar Euer Frühstück auf Instagram! Alles Weitere erfahrt Ihr hier. Bis morgen zur Frühstückszeit, Ihr Lieben! Wir lesen uns.

Herzlichst, Conny

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