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Kleines Gugl-Glück zu Ostern

Achtung: Es wird süß, es wird kitschig, es wird Ostern. Ich bin nicht so der ganz große Osterfan. Was vielleicht an Kindheitserinnerungen an bunte Plastikeier, die kunstvoll an Forsythiensträucher drapiert wurden, an mit Küken bestickte Tischdecken  und an Kniestrümpfe als Ostergeschenk liegt.

Heute versuche ich, dem Osterkitsch möglichst aus dem Weg zu gehen. Was nicht immer so ganz einfach ist. Die Hasen, die Küken, die Ostereier – jetzt sind sie überall.

Kleines Gugl-Glück zu Ostern auf Mein wunderbares Chaos

Auch wenn ich mich bei der Deko gerne wegducke: Gebacken und gekocht wird natürlich auch zu Ostern. Schließlich bieten die Feiertage eine wunderbare Gelegenheit, mit der Familie, mit Freunden zusammen zu kommen und gemeinsam Zeit zu verbringen, zu erzählen, zu lachen und zu essen.

Eierlikör- & Rübli-Gugl

Mein Vorschlag für Euch heute: zweierlei Mini-Gugl. Die handlichen kleinen Dinger sind mit einem Haps im Mund.  Wunderbar geeignet für die österliche Kaffeetafel, für einen Brunch oder aber als kleine Mitbringsel zu den Feiertagen. Den österlichen Touch kriegen die einen dank selbst gemachtem Eierlikör (hier geht’s zum Rezept), die anderen sind saftig-frische Karottenküchlein mit Frischkäsefrosting.

Kleines Gugl-Glück zu Ostern

 

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Rübli-Gugl mit Frischkäsefrosting

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 35 Minuten
Portionen 15 Stück

Zutaten

  • Fett für die Form
  • 1 Ei
  • 50 Gramm brauner Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 50 Gramm fein geraspelte Karotten
  • 50 Gramm gemahlene Mandeln
  • 50 Gramm Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für das Frosting

  • 60 Gramm Puderzucker
  • 50 Gramm Doppelrahmfrischkäse
  • 20 Gramm weiche Butter

Für die Deko

  • Zuckerperlen, Ostersüßigkeiten oder Streusel

Anleitungen

  1. Die Silikonform mit Trennfett einsprühen oder mit Öl oder flüssiger Butter auspinseln. Backofen auf 170 Grad vorheizen.

  2. Ei, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Salz mit dem Schneebesen des Rührgeräts verrühren. Karotten und Nüsse unterheben. Mehl und Backpulver mischen und unterheben.

  3. Teig mit dem Spritzbeutel in die Guglförmchen spritzen. Die Form auf die Arbeitsfläche schlagen, damit sich der Teig setzt. 20 Minuten backen.

  4. Die Küchlein für zehn Minuten abkühlen lassen und dann aus der Silikonform drücken. Gänzlich auskühlen lassen.

  5. Aus gesiebtem Puderzucker, der Butter und dem Doppelrahmfrischkäse einen Guss anrühren und auf die kalten Gugl geben. Mit Ostersüßigkeiten, Zuckerperlen oder Streuseln verzieren.

Kleines Gugl-Glück zu Ostern; Rezepte auf Mein wunderbares Chaos

 

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Eierlikör-Gugl

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 20 Stück

Zutaten

  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 100 Milliliter Eierlikör
  • 100 Milliliter Rapsöl
  • 50 Gramm Stärke
  • 50 Gramm Mehl
  • 2 TL Backpulver

Für den Guss

  • 50 Gramm Puderzucker
  • 1,5 EL Eierlikör

Für die Deko

  • Zuchtperlen, Ostersüßigkeiten nach Wahl

Fett für die Form

Anleitungen

  1. Minigugl-Silikonform mit Trennfett einsprühen oder mit Öl oder flüssiger Butter einpinseln.

  2. Die Eier mit Puder- und Vanillezucker schaumig schlagen. Eierlikör und Rapsöl unterrühren, Mehl und Stärke sieben und gemeinsam mit dem Backpulver unterheben.

  3. Der Teig  ist relativ flüssig, so dass man ihn in die Silikonförmchen gießen kann. Mit einer Teigkarte abziehen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad 20 Minuten backen.

  4. Die Küchlein aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten auskühlen lassen, bevor Ihr sie aus der Silikonform drückt. Abkühlen lassen.

  5. Puderzucker sieben und mit Eierlikör glatt rühren. Den Guss auf die Gugl geben und mit Ostersüßigkeiten verzieren.

Kleines Gugl-Glück zu Ostern; Rezepte auf Mein wunderbares Chaos

Wie steht Ihr denn so zum Osterfest? Was backt Ihr? Schon Pläne? Und was gibt es zu essen? Gibt es lieb gewonnene Ostertraditionen, die Ihr jedes Jahr wieder aufleben lasst? Einen Osterbrunch zum Beispiel? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Bussi,
Eure Chaos-Conny

Mehr Genuss: Ein Plädoyer fürs Selberkochen

Deutschland, wie es isst. So ist der Ernährungsreport 2017 überschrieben. Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat das Meinungsforschungsinstitut forsa rund 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihren Ess- und Einkaufsgewohnheiten befragt. Über die Ergebnisse dieser Befragung habe ich mit Renate Pabst gesprochen, die des Ernährungszentrums im Landratsamt Karlsruhe leitet.

??? Es gibt so ein paar Aussagen in diesem Ernährungsreport, die eher verwundern. Zum Beispiel, dass die Kochlust bei 14- bis 18-Jährigen so groß ist und dann zeigt die nächste Statistik, dass Jugendliche diesen Alters aber kaum kochen…
Renate Pabst: Wir beobachten da ebenfalls eine große Diskrepanz. Die Verbraucher beschäftigen sich viel mit Ernährung. Es gibt so viele Kochbücher und Kochzeitschriften wie nie, Kochsendungen im Fernsehen boomen nach wie vor, aber das alltägliche Kochen wie auch der Einkauf dafür werden als lästig empfunden. Der Trend geht zum „Event-Kochen“, im Alltag greift man dann gerne zu Fertig- oder Halbfertigprodukten.

Weder künstliche Aromen,
noch Konservierungsstoffe

??? Das heißt, selber kochen ist ein Aufwand, den viele scheuen?
Renate Pabst: Ja, ich habe den Eindruck, dass Kochen und Essen im Alltag nicht wichtig genommen werden, dabei geht es doch um so viel mehr als bloß um die Zubereitung von Nahrung. Beim Selberkochen wählt man Zutaten und Gewürze nach eigenem Geschmack, braucht weder künstliche Aromen noch Konservierungsstoffe und die Mahlzeit ist billiger als ein Fertigprodukt. Beim gemeinsamen Kochen mit den Kindern und dem Essen im Familienkreis werden Fertigkeiten und Esskultur weitergegeben. Die Priorisierung ist heute eine andere, nämlich die einer „Freizeitgesellschaft“. Noch in den 60er und 70er Jahren wurden pro Tag etwa zweieinhalb Stunden ins Kochen und Essen investiert, heute ist es im Schnitt unter einer Stunde. Gekauft wird, was wenig Arbeit macht: sogenannte moderne Gemüse wie Paprika und Tomaten auch im Winter sowie bereits geputzte Salate.
??? Was ist daran falsch?
Renate Pabst: Wenn wir im Hinblick auf Umweltbelastung und Qualität von Lebensmitteln einkaufen wollen, müssen wir zu regionalem und saisonalem Gemüse greifen – wie jetzt eben Kohl, Kürbis, Wirsing. Unserer Erfahrung nach wird ein Lebensmittel umso seltener genommen, je aufwendiger der Prozess vom Kauf bis zum Essen ist. Es fehlt auch die praktische Fertigkeit. Die würden wir gerne unseren unterschiedlichen Zielgruppen wie jungen Müttern, Senioren, Schülern, Lehrern und Erziehern vermitteln. Dazu bieten wir ganz unterschiedliche Veranstaltungen an, in denen aber immer die praktische Zubereitung von Gerichten in der Küche im Mittelpunkt steht. Wir wollen die Menschen mit Wissen über eine bedarfsgerechte Ernährung begeistern und sie dazu einladen, Genuss im Alltag zuzulassen.

Ernährung als Schulfach?

??? Der Ernährungsreport regt ein Schulfach „Ernährung“ an. Wäre das in Ihrem Sinne?
Renate Pabst: Wir erleben hier sehr oft Kinder, deren feinmotorische Fähigkeiten zeigen, dass sie nie in der Küche helfen dürfen. Die Ernährungspyramide kennen alle Kinder in der Theorie, aber es hapert an der Umsetzung. Es geht darum, das praktische Tun zu vermitteln. Es gibt jedoch immer weniger Schulen mit den dafür notwendigen Küchen. Und ich glaube nicht, dass die Lehrerlandschaft genügend Lehrkräfte mit Know-how hergibt. Wenn man der Ernährung einen höheren Stellenwert geben will, dann könnte man schon heute Beispiele zur Nahrungszubereitung auch sehr gut in anderen Fächern unterbringen. Auch sollte man daran denken, beide Geschlechter in alltäglichen Fähigkeiten zu schulen.
??? Wenn es darum geht, den Alltag zu bewältigen, dann ist das mehr als nur das Kochen?
Renate Pabst: Dazu gehört der ganze Haushalt von der Wäschepflege bis zur Reinigung, vom Einkauf über Abwasch bis hin zur Verwaltung des zur Verfügung stehenden Geldes. Wissen und Können in diesem Bereich erleichtern den Alltag, Nicht-Wissen und Nicht-Können bauen hingegen solche Hürden auf, dass der Alltag beschwerlich wird. Fehlende Alltagskompetenzen haben ihre Ursache auch in gesellschaftlichen Veränderungen. Früher wurde vieles von Eltern oder Großeltern weitergegeben. Die gute Nachricht ist: Die jungen Leute werden partnerschaftlicher. Möglicherweise ergeben sich künftig Lösungen, die wir noch gar nicht auf dem Schirm haben. Ich finde es aber wichtig, dass die Menschen etwa darüber nachdenken, ob sie wirklich so viele Fertigprodukte möchten. Selber kochen bedeutet Geschmacksvielfalt. Für diese Entdeckung laden wir auch gerne zu „Mutproben“ ein: Mousse au Chocolat mit gerösteten Zwiebeln und angebratenem Speck zu probieren, zum Beispiel. Es geht darum, mit dem Geschmack zu spielen, zu experimentieren.

Sind wir zu satt?

??? Laut Ernährungsreport interessiert sich der Verbraucher sehr fürs Tierwohl. Überrascht Sie das?
Renate Pabst: Der Blick des Verbrauchers geht verstärkt darauf, wie ein Tier aufwächst. Tierwohl in der Aufzucht kostet aber mehr Geld, der Verbraucher muss bereit sein, dafür zu bezahlen. Ich glaube, dass viele den Zusammenhang zwischen billigem Schnitzel beim Discounter und der Haltung des Tieres bis zur Schlachtung gar nicht herstellen. In Baden-Württemberg sind die Betriebe klein strukturiert. Viele Landwirte halten ihre Tiere so, dass sie ins Freie können. Für sie bietet sich die Chance als Direktvermarkter einen besseren Preis für ihr Produkt zu bekommen. Denn viele Verbraucher sind sehr wohl bereit, dort, wo sie sehen, wie das Tier gehalten wird, mehr zu zahlen. Damit das auch im Lebensmittelhandel funktioniert, braucht der Verbraucher eine Kennzeichnung, daher bin ich sehr für ein Tierwohl-Label.
??? Die Lust an glutenfreien oder laktosefreien Produkten steigt.
Renate Pabst: Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass die Anzahl an Lebensmittelunverträglichkeiten nicht in der Zahl zugenommen hat, wie diese Produkte gekauft werden. Ich glaube, diese Produkte fallen für viele in den Bereich „Wellness“, man glaubt, sich mit ihnen etwas Gutes zu tun. Glutenunverträglichkeit ist eine schlimme Krankheit, ich will das nicht verniedlichen. In der Häufigkeit allerdings, in der glutenfreie Produkte gekauft werden, halte ich das für eine Modeerscheinung.
??? So wie Chiasamen, Cranberries, Avocados?
Renate Pabst: Manchmal denke ich, wir sind zu satt und brauchen deshalb das Besondere. Aber so haben es immerhin die früher verpönten Linsen geschafft, zum Superfood zu werden. Und das kann ich nur befürworten, weil sie ein hervorragender Eiweißlieferant sind und viele Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe mitbringen.

Endlich: die Plätzchenklassiker

Puh! Das war harte Arbeit. Habt Ihr mich vermisst? Ich war hier mal kurz etwas abgetaucht. Nicht, weil ich keine Lust aufs Bloggen hatte, sondern vielmehr, weil so kurz vor Weihnachten nach und nach jedes Stück Technik hier im Chaos-Haushalt sein Leben auszuhauchen scheint. Drückt bitte mal fest die Daumen, dass es das jetzt war, denn so langsam geht mir die Lust aus. Ich sag mal so: Ich habe jetzt begriffen, dass regelmäßige Datensicherung durchaus ihren Sinn hat. Ich habe ein neues Notebook – und auch daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Aber das wird schon werden. Jetzt drängt es mich erst mal danach, hier meine Plätzchenrezepte – auf Instagram vor dem Totalausfall lange angekündigt – einzustellen.

Leckere Zimtwaffeln im Advent

Meine Plätzchen-Back-Liste unterteilt sich in Pflicht und Kür. Und weil es viele Plätzchen aus der Kür im nächsten Jahr dann auf die Pflichtliste schaffen, wird diese immer länger. Teil meiner ausgefeilten Stressvermeidungsstrategie für die Vorweihnachtszeit ist es, dass ich mit der Pflicht möglichst früh fertig bin, während die Kür gebacken wird, wenn Zeit ist. Und wenn keine Zeit ist, dann eben nicht. Ich muss gestehen, dass ich selbst gar nicht so auf Weihnachtsplätzchen stehe, aber ich backe sie sehr gerne und  in meinem Mann habe ich einen dankbaren Abnehmer. Oft gibt es an Weihnachten selbst bei uns gar keine Plätzchen mehr, das finde ich aber völlig in Ordnung, weil dann meistens eh keiner mehr Lust drauf hat.

Ein Klassiker im Advent: der Zimtstern

Heute gibt’s hier erst mal die Klassiker, ohne die es quasi nicht Weihnachten werden kann. Ein Rezept, das ich noch von meiner Oma habe und das ich bis zum vergangenen Jahr auch auf dem von der Oma geerbten Waffeleisen ausgebacken habe, ist dieses hier.

Zimtwaffeln

Dafür braucht man:

  • 250 Gramm Butter
  • 250 Gramm Zucker
  • 5 Eier
  • 20 Gramm Zimt
  • 250 Gramm gemahlene Mandeln
  • 250 Gramm Mehl
  • 5 Esslöffel Rum

Und so wird’s gemacht:

Die weiche Butter schaumig schlagen, den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, dann nach und nach die Eier zugeben und alles zu einer hellen Creme aufschlagen. Zimt, gemahlene Mandeln und Mehl abwechselnd mit dem Rum zugeben und unterkneten. Den Teig dann zur Kugel formen und in Klarsichtfolie verpackt über Nacht in den Kühlschrank geben. Am nächsten Tag den Teig in Walnussgroße Kugeln formen und im Zimtwaffeleisen ausbacken. Die Waffelplatte abkühlen lassen und dann die einzelnen Waffeln herausbrechen.

Leckere Zimtsterne an Weihnachten

Zimtsterne

Dafür braucht man:

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 140 Gramm Puderzucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • je 1 Prise Muskatblüte und gemahlene Nelken
  • 300 Gramm gemahlene Mandeln

Und so wird’s gemacht:

Eiweiß mit Salz ganz steif schlagen – so lange bis es glänzt. Ich stelle mir meistens den Küchenwecker und lasse das Eiweiß sieben Minuten in der Küchenmaschine. Von der Masse drei Esslöffel abgedeckt beiseite stellen. Gewürze und Mandeln unter die restliche Makronenmasse mischen: Zur Kugel formen und in Klarsichtfolie gewickelt über Nacht kühlen.

Den leicht klebrigen Teig rollt man am besten auf einer gezuckerten Arbeitsfläche aus, etwa einen Dreiviertel Zentimeter dick. Beim Ausstechen die Sternenform in Zucker tauchen – das gibt einen schönen Zuckerrand. Die Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit dem beiseite gestellten Zuckerguss bestreichen. Die Plätzchen werden im Backofen mehr getrocknet, denn gebacken: bei 140 Grad zirka 20 Minuten lang. Sie werden dann nicht so schnell hart.

Ausstechspaß: Buttergebäck

Tannenbäumchen

Das braucht man dafür:

  • 150 Gramm Butter
  • 125 Gramm Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 300 Gramm plus etwas Mehl

Für den Zuckerguss: Puderzucker und Wasser

Und so macht man das Buttergebäck:

Butter zerlaufen und dann wieder erkalten lassen. Erkaltete, aber noch flüssige Butter cremig hell aufschlagen. Zucker und ein Ei dazugeben und danach das Mehl unterkneten. Den Teig zur glatten Kugel formen und in Folie gewickelt für mindestens eine Stunde in die Kühlung geben.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa drei Millimeter dick ausrollen und dann in der gewünschten Form ausstechen. Die Förmchen zwischendurch immer mal ins Mehl tauchen. Die ausgestochenen Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit gequirltem Eigelb bestreichen. Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Plätzchen goldgelb backen. Das dauert zwischen 15 und 20 Minuten.

Ich habe schon lange keine Plätzchen mehr dekoriert, aber an diesen pastellfarbenen Liebesperlen bin ich nicht vorbei gekommen, daher war für mich klar: Dieses Jahr wird das Buttergebäck die Form von Tannenbäumchen haben. Und die Liebesperlen werden Kugeln.

Die Plätzchen abkühlen lassen. Einen Zuckerguss aus 5 Esslöffeln Puderzucker und ganz wenig Wasser anrühren, so dass eine zähe Masse entsteht. Diese in eine Spritztüte oder eine Cremespritze geben und kleine Punkte auf die Bäumchen setzen, auf die man dann die „Kugeln“ setzt. Gut durchtrocknen lassen, bevor die Plätzchen in die Dose kommen.

Wie kleine Stollen: Fruchtbrötchen

Fruchtbrötchen

Dazu braucht man:

  • 125 Gramm weiche Butter
  • 125 Gramm Zucker
  • 2 Eier
  • 250 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Korinthen
  • je 100 Gramm feingewürfeltes Zitronat und Orangeat
  • 2 Esslöffel Rum

Und so werden die „Mini-Stollen“ gemacht:

Butter schaumig schlagen, Zucker und Eier dazugeben und mitrühren. Mehl und restliche Zutaten unterheben. Am Schluss den Rum dazu geben.

Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Fruchtbrötchen etwa 15 Minuten backen.

Vorweihnachtliche Köstlichkeit: Vanillekipferl

Vanillekipferl

Und das braucht man für die leckeren Kipferl:

  • 250 Gramm Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 125 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pack Vanillezucker
  • 3 Eigelbe
  • 200 Gramm kalte Butter
  • 125 Gramm gemahlene Mandeln, geschält

Zum Bestäuben: zirka 50 Gramm Puderzucker, ein Pack Vanillezucker

Und so wird’s gemacht:

Mehl mit Backpulver mischen, die restlichen Zutaten dazugeben, die Butter in Stücke schneiden und hinzufügen. Zunächst mit dem Knethaken, dann mit den kalten Händen zu einem Teig verarbeiten, bis er sich zu einer Kugel formen lässt.

Aus dem Teig Stränge mit etwa drei Zentimeter Durchmesser formen und in Klarsichtfolie verpackt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Dann die Stränge in etwa 1,5 Zentimeter lange Stücke schneiden, zunächst in den Händen zur Kugel, dann zum kleineren Strang formen und in Kipferlform leicht gebogen aufs Backpapier geben. Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Kipferl etwa 10 Minuten backen. Darauf achten, dass sie schön hell und damit mürbe bleiben.

Den Puderzucker mit dem Vanillezucker in einem tiefen Teller mischen und die Kipferl noch heiß vorsichtig in der Zuckermischung wälzen. Wichtig: Alles, was dabei zu Bruch geht, darf quasi sofort gegessen werden. 🙂