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Regionale Frische mit Edeka und „Unsere Heimat – echt & gut“

[Werbung]. Ich mag es, mit regionalen Produkten zu kochen. Ich bin ein Mädel vom Dorf und mit ganz vielen Bauernhöfen in der Nachbarschaft und der Idee der Selbstversorgung aufgewachsen. Geblieben ist mir das Interesse daran, wo mein Essen herkommt. Es ist mir wichtig, dass es nachhaltig und den Jahreszeiten entsprechend angebaut wird und dass Fleisch, Eier und Milchprodukte aus einer vernünftigen Tierhaltung stammen.

Einkaufen so frisch wie vom Feld nebenan

Mit ihrer Produktlinie „Unsere Heimat – echt & gut“ unterstützt Edeka Südwest regionale Bauern. Die Produkte gibt es in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Die Lebensmittel werden in der Region geerntet, verarbeitet, verpackt und verkauft. Kurze Wege garantieren frische Produkte voller Vitalstoffe und schonen die Umwelt. Und ich habe beim Kochen und Essen ein gutes Gewissen, auch, weil ich weiß, dass die Arbeitsbedingungen, unter denen das von mir gekaufte Produkt entstanden ist, stimmen und Arbeitsplätze in der Region erhalten werden.

Regionale Frische mit Edeka und "Unsere Heimat - echt & gut" - Mein wunderbares Chaos

Unsere Heimat – echt & gut

In Zusammenarbeit mit Edeka Südwest habe ich Produkte von „Unsere Heimat – echt & gut“ eingekauft – und dieses Gericht für Euch gezaubert. Es gibt Kalbsfricandeau mit gebackenem Spargel und Bärlauch-Mayonnaise. Mir hat es großen Spaß gemacht, durch den Edeka-Markt zu streifen und Ausschau nach dem „Unsere Heimat“-Logo zu halten.

Nach mehr als zehn Jahren stehen über 300 Produkte und mehr als 1.500 Erzeuger und Verarbeitungsbetriebe hinter der Regionalmarke. Natürlich kommt  der Spargel, den ich gekauft habe, aus der  Region. Ebenso der Bärlauch. Schnittlauch im Topf, Eier, Essig und Öl für die Vinaigrette, Sogar das Bio-Dinkelmehl, in dem ich die Spargel gewendet habe, kommt aus einer Mühle in Reutlingen.

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Garantierte Qualität

Die Herkunft der Ware ist bis zum Erzeuger nachvollziehbar. Lieferanten und Produkte müssen strenge Anforderungen erfüllen. Wer Lieferant von „Unsere Heimat – echt & gut“ werden will, braucht für seine Produkte zwingend das Qualitätszeichen seines Bundeslandes. Diese regionalen Gütezeichen stehen für landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel, die in den Bundesländern erzeugt beziehungsweise aus Zutaten aus den jeweiligen Ländern hergestellt werden und besondere Anforderungen erfüllen.

Zu diesen Anforderungen kommen zusätzlich eigene Prüfverfahren von Edeka hinzu. Um größte Sicherheit hinsichtlich der Qualität zu bieten, hat Edeka das System der „Vorerntebeprobung“ entwickelt. Was das heißt? Vor der Ernte werden die Produkte geprüft. Nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, gibt es eine Freigabe für die Ernte. Externe Kontrollen bei den Erzeugern sorgen zusätzlich für Sicherheit.

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Aber jetzt habe ich Euch mit genügend Hintergrundinformationen zugeballert, jetzt wird gekocht! Das Kalbfleisch habe ich bei niedrigen 80 Grad im Backofen gegart. Die Zubereitungszeit variiert – je nach Größe des Fleischstücks. Am Besten, Ihr orientiert Euch an der Kerntemperatur, die für ein schönes Rosa bei zirka 58 Grad liegen sollte.

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Kalbsfricandeau mit kross gebratenem Spargel und Bärlauch-Mayonnaise

Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 30 Minuten
Arbeitszeit 3 Stunden 10 Minuten
Portionen 4

Zutaten

  • 900 Gramm Kalbsfricandeau
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Walnussöl
  • 6 Eier
  • 2 TL grober Senf
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1/3 Topf Schnittlauch
  • 4 EL Traubenkernöl
  • 12 dicke Stangen Spargel
  • 1/2 Zitrone
  • Zucker
  • 100 Gramm Paniermehl
  • 100 Gramm Pekannüsse
  • 3 EL Bio-Dinkelmehl
  • 1 Liter Rapsöl

Anleitungen

  1. Backofen auf 80 Grad vorheizen.

  2. Fleisch abwaschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern und in einer heißen Pfanne in Walnussöl anbraten. Auf dem Grillrost des Backofens in zirka 2 1/2 Stunden rosa braten. Der Garpunkt ist ideal getroffen, wenn die Kerntemperatur bei zirka 58 Grad liegt.

  3. Für die Vinaigrette 4 Eier hart kochen, abschrecken und pellen. Abkühlen lassen. Eigelb und Eiweiß trennen und beides getrennt voneinander klein hacken. Schnittlauch fein schneiden. Senf mit Essig und etwas Salz und Pfeffer verrühren. Tropfenweise das Traubenkernöl dazugeben, dabei weiterschlagen, damit die Vinaigrette schön sämig wird. Schnittlauch und Eiweiß dazu geben, mit Salz und Peffer abschmecken und zur Seite stellen.

  4. Spargel schälen, holzige Enden abschneiden und in kochendem Salzwasser, dem Zucker und die angedrückte halbe Zitrone hinzugefügt wurde, bissfest garen. Das dauert zwischen 8 und 10 Minuten. Im Sud abkühlen lassen, dann herausnehmen und abtropfen lassen.

  5. Die Nüsse in der Küchenmaschine fein zermahlen. Mit den Semmelbröseln mischen. Die beiden Eier verquirlen und einen Schuss Leitungswasser dazugeben. Nuss-Paniermehl-Mischung, Dinkelmehl und Eier in geeignete Gefäße geben - am Besten geht das in drei Auflaufformen. Den gut abgetropften Spargel zuerst im Mehl wenden, dann in Ei wenden und anschließend in die Schale mit den Nuss-Bröseln geben. Rundum panieren. Das Rapsöl in einer hohen Pfanne erhitzen. Das Öl ist dann heiß genug, wenn  Bläschen aufsteigen, wenn man einen Holzkochlöffelstiel hinein hält. Den Spargel portionsweise knusprig und goldbraun braten. Mit einer Schaumkelle aus dem Öl heben und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

  6. Das Kalbsfricandeau dünn aufschneiden und auf vier Tellern anrichten. Mit der Vinaigrette beträufeln und Eigelb darüber geben. Zusammen mit dem gebackenen Spargel servieren.

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Bärlauch-Mayonnaise

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten

Zutaten

  • 2 Eigelb
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Salz
  • 10 Blatt Bärlauch
  • 100 Milliliter Sonnenblumenöl
  • 50 Milliliter Olivenöl

Anleitungen

  1. Bärlauch klein schneiden.

  2. Eigelb mit Senf, Salz und zerkleinertem Bärlauch in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab verrühren beziehungsweise zerkleinern. Zuerst den Zitronensaft und dann zunächst tröpfchenweise und später in dünnem Strahl das Öl hinzugeben. Dabei weiter mixen und den Pürierstab dabei auf und ab bewegen.

Ihr wollte mehr wissen über die Möglichkeit, bei Edeka regionale Frische zu shoppen? Kein Problem. Schaut doch bitte mal hier. Oder auf Facebook, also hier.  Wir haltet Ihr das mit regionalen Produkten? Ist es Euch wichtig, wo Eure Lebensmittel herkommmen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare – und hoffe, es stört Euch nicht, dass Mein wunderbares Chaos hier ein bisschen Werbung macht. Seid versichert: Ich werde das auch in Zukunft nur machen, wenn ich hundertprozentig hinter einer Sache stehe!

In diesem Sinne: Habt wundervolle Osterfeiertage und genießt gefälligst in vollen Zügen!

Herzlichst, Eure Chaos-Conny

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Ich hab uns was gekocht, Schatz

Leckere Spargelquiche

„Schatz, ich hab uns was gekocht.“ Kein unüblicher Satz in diesem Haushalt. Wenn er allerdings ergänzt wird durch „Und ich hab gar kein Rezept benutzt“, dann sorgt das beim Mann für Verblüffung. Er hält mich nämlich für Rezept-hörig – nicht ganz ohne Grund.

Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich gebacken habe, bevor ich mit Kochen anfing, vielleicht aber auch damit, dass bei uns daheim wenig mit neuen Gerichten experimentiert wurde: Tatsache ist, ich hab gern ein Rezept. Und manchmal halte ich mich sogar daran (sage ich). Und immer hält sie sich sklavisch daran (sagt der Mann).

In diesem speziellen Fall hab ich mich aber tatsächlich an etwas gewagt, das ich in der Form noch nie gemacht habe. Und das ohne Rezept. Jetzt ist alles möglich. 🙂

Ich bin immer noch dabei meine Quiches zu perfektionieren, damit ich mal eine hinkriege, die so schmeckt, wie die in der kleinen Bäckerei in Südfrankreich. Spargel war da natürlich im Juni keiner drin, aber wenn ich schon mal ohne Rezept loslege, dann richtig.

Und so habe ich die Spargelquiche gemacht:

  • eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 3 Esslöffel Paniermehl
  • 2 Becher Schmand
  • 150 Milliliter Milch
  • 4 Eier
  • 40 Gramm frisch geriebenen Parmesan
  • 500 Gramm grüner Spargel
  • 200 Gramm Räucherlachs
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat

Die Quicheform einfetten, mit dem Blätterteig auslegen, einen schönen Rand formen. Den Boden mit der Gabel einstechen und mit Paniermehl bestreuen. Den Räucherlachs klein schneiden oder reißen und auf dem Boden verteilen. Den Spargel im unteren Drittel schälen, holzige Enden abschneiden.

Ich habe den Spargel für meine Quiche nicht vorab blanchiert, ich mag ihn aber auch sehr bissfest. Wer den Spargel weicher haben möchte, der blanchiert ihn kurz in kochendem Salzwasser. Ich habe den Spargel so auf dem Boden verteilt, dass sich die Köpfe in der Mitte treffen. Muss man natürlich nicht so machen, schaut aber schön aus.

Schmand, Milch und Eier miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, Parmesan unterheben. Den Guss auf Lachs und Spargel geben. Die Quiche kommt für etwa 40 Minuten bei 175 Grad in den Ofen. Vor dem Aufschneiden etwas abkühlen lassen. Lauwarm servieren.

Bon Appetit!

 

Immer wieder sonntags

Immer wieder sonntags - der Wochen-RückblickDiese Woche hatte ich wenig Zeit für mein Blog. Und in der Zeit, die ich hatte, hab ich (fast) nur Murks gemacht, sprich: nichts produziert, worüber sich zu bloggen lohnen würde. Ich weiß, es muss auch solche Wochen geben, aber ich muss sie ja nicht mögen.

Dabei gab es durchaus auch Highlights: Zum Beispiel habe ich Paletten für mein geplantes Palettenprojekt. Na ja, eigentlich sind es inzwischen sogar zwei Projekte. Unser guter Freund Norbert hat sich extra mit Anhänger auf den Weg gemacht und sie für mich besorgt. Die Paletten sind auch schon auf der Terrasse und sollten eigentlich am gestrigen Samstag einen ersten Schutzanstrich erhalten – aber im Regen? Nö.

Ich weiß, über das Wetter zu jammern, bringt nichts, aber dieser Rhythmus „schönes Wetter unter der Woche und Regen am Wochenende“ führt leider dazu, dass meine Terrasse nach wie vor im Winterschlaf ist. Immerhin bin ich diese Woche aber schon mal für einen schnellen Kaffee draußen gesessen, habe sanft über die Paletten gestreichelt und den Pflanzen, die draußen überwintert haben, Mut zugesprochen.

Im Umgang mit anderen Menschen werde ich gerade etwas wählerisch: Ich verkehre nur noch in höheren Kreisen, genauer: mit Königinnen. Vergangene Woche war es die Deutsche Baumkönigin, diese Woche hab ich mich mit Spargelhoheiten getroffen. Gut, auf dem Spargelacker. In Gummistiefeln. Aber mit einer amtierenden Königin und ihren beiden Prinzessinnen. Sehr nette Mädels. Und da die Königin die Tochter von Spargelbauern ist, auch noch sehr kompetent.

Leider macht das Wetter den Hoffnungen der Spargelanbauer gerade einen fetten Strich durch die Rechnung, aber es gab dennoch genug von dem königlichen Gemüse für ein gemeinsames Spargelessen. Ich sollte unbedingt den örtlichen Pfannkuchen zum Spargel probieren und ich muss sagen: guter Rat. Die luftige Pfannkuchenmasse wurde in eine Pfanne gespritzt und in ordentlich viel Fett ausgebacken. Hab ich so noch nie gegessen, war aber sehr lecker.

Genau wie das Frühstück, zu dem ich mich mit einer echten „Fürstin“ getroffen habe. Fazit: Zweieinhalb Stunden sind einfach viel zu kurz. Die Autosuche läuft unterdes weiter – und mir ein bisschen die Zeit davon. Garfield hat nur noch für diesen Monat TÜV – und ich sollte jetzt endlich mal zu Potte kommen. Leider machen es mir die Autohändler nicht gerade einfach. Mit ihrer Erreichbarkeit. Mit ihren Auskünften.

Dass ich nicht genau weiß, was ich will, macht es nicht leichter. Oder vielleicht weiß ich es auch zu genau? Wie so oft kämpfen Bauch und Kopf miteinander um die Vorherrschaft bei dieser Entscheidung. Ich bin selbst gespannt, wie’s ausgeht.

Weil ich diese Woche so unzufrieden mit mir war, hab ich mich auf Frauenart getröstet: Ich war shoppen. Keine Ahnung, ob alle Frauen sich so über neue Bettwäsche, Schalen und Drahtkörbe freuen wie ich, aber bei mir hilft’s. Trotzdem bin ich sehr dafür, dass sich die neue Woche ein bisschen mehr Mühe gibt, auch im Interesse meines Kontostands.

Habt einen schönen Sonntag und kommt gut in eine phantastische Woche!

Eure Chaos-Conny
(die sich hier gerade in der Kunst des positiven Denkens übt…)