Immer wieder sonntags: der Wochenrückblick

Immer wieder sonntags

Immer wieder sonntags: der Wochenrückblick

Gott, bin ich froh, dass ich überhaupt dazu komme, einen Blick auf die zurückliegende Woche zu werfen. Immerhin ist heute der Tag, an dem alles Fasten ein Ende hat – und ich könnte jetzt völlig unbehelligt vor der Glotze sitzen und Zeugs gucken. Tu ich aber nicht, weil ich in den zurückliegenden 40 Tagen gelernt habe: Wer weniger fernsieht, hat mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.

Fürs Feiern zum Beispiel. Da komme ich derzeit gar nicht raus. Erst hatte meine Schwägerin einen Runden, was mit Maultäschlesuppe, Zwiebelroschtbrate und handgeschabten Spätzle so richtig schwäbisch gefeiert wurde, und heute ist mein Paps dran. Deshalb bin ich auch in der Pfalz. Und entschleunige. Was anderes kann man hier eh kaum machen.

Es ist so furchtbar ruhig hier! Zum Glück gibt’s – im Unterschied zu der Zeit, als ich hier Heranwachsende sein durfte – wenigstens W-LAN. Und meine Lieblings-Schwester ist ebenfalls da. Mit ihr war ich gestern sowohl bei Saturn als auch bei Ikea in K-Town. So ein irres Unterfangen am Ostersamstag geht überhaupt nur mit der Sis! Und heute Abend feiern wir dann mit den Kumpels unseres Paps’ bei Selbstgebranntem. Von wegen, Punk ist tot!

Der Mann muss an beiden Osterfeiertagen arbeiten und ist daher beim Kater zuhause geblieben. Ich hoffe, er schafft die Zeitumstellung ohne mich. Sicherheitshalber hab ich ihm einen Zettel an die Schlafzimmertür gepinnt.

Den obligatorischen Osterspaziergang haben die Frauen der Familie schon hinter sich gebracht, aber meine Schwester ist neuerdings so verrückt nach Bewegung, da muss man jederzeit mit Wiederholungstaten rechnen. Zumal wir gestern beim Laufen mehr so die Gesichtsmuskulatur gefordert haben. Wir mussten uns doch gegenseitig auf den neuesten Stand bringen.

In Sachen Autosuche bin ich diese Woche keinen Meter voran gekommen – war klar, dass die kurze Woche mich beruflich voll in Anspruch nimmt. Dafür ist die Lampe angekommen, die ich im November (!) online bestellt habe. Als DHL die Paket-Lieferung angekündigt hat, war ich schwer am Grübeln, was das wohl sein könnte. Das Warten hat sich aber gelohnt, sieht toll aus. Jetzt muss sie nur noch irgendwie an die Decke. Freiwillige vor!

Ich muss jetzt Schluss machen. Ich hab Spargel mitgebracht und bin daher (Glauben Sie mir, das macht nur in meiner Familie Sinn!) auch für die Zubereitung zuständig. Gerade habe ich erfahren, dass keine Butter im elterlichen Haus ist. Nur “streichfein”. Darf ich ein bisschen heulen?

Lesen Sie nächste Woche hier, wie man ohne Butter eine Sauce Hollandaise herstellt – und vermutlich von vielen weiteren Katastrophen. Egal, ich mag mein Chaos, um nicht zu sagen: Ich finde es wunderbar.

Frohe Ostern Euch allen!

Eure Chaos-Conny

 

 

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2 Gedanken zu „Immer wieder sonntags“

  1. Hi Sis, schön war unser gemeinsames Osterwochende und seit vielen Jahren haben wir dies wieder zusammen verbracht und ich bin auch im Rückblick festgehalten. Was will ich mehr? Und jetzt habe ich auch gelesen, dass du die ebooks umgewandelt hast. Das wollte ich dich nämlich fragen und hab’s vergessen….

    1. Ist “im Rückblick” das selbe wie “von hinten”? :) Ich fand es auch sehr schön, so viel Zeit quasi am Stück mit Dir zu verbringen. Das sollten wir viel öfter machen. Und, nur für den Fall, dass das doch nicht klappen sollte: Lies dieses Blog! Dann weißte Bescheid. :)

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