Leckere Sangria zum Happy Friday

Ein kleiner Gruß aus Spanien

So, hiermit melde ich mich zurück von der Pilgertour. Eigens zum Happy Friday habe ich Euch etwas aus Spanien mitgebracht. Während die Sis und ich uns auf dem ersten Teil unserer Reise auf dem Jakobsweg über den portugiesischen Rosé hergemacht haben, konnte ich in Spanien nicht widerstehen – und habe Sangria getrunken.

Und weil auf jede Reise ja irgendwie auch wieder ein Der-Urlaub-ist-rum-und-der-Alltag-hat-uns-wieder-Kater folgt, habe ich mir für den heutigen Freitag eine Sangria angesetzt – und fühle dem Aufenthalt in Galicien mal sehnsüchtig noch ein bisschen hinterher…

Leckere Spätsommer-Sangria

Dazu habe ich für Euch kein richtiges Rezept, mehr so eine vage Handlungsempfehlung. Sangria darf nämlich ruhig immer ein bisschen anders schmecken. Sehr vorausschauend ist es schon mal, wenn man den Rotwein, der die Basis der Sangria bilden soll, ein paar Stunden im Kühlschrank vorgekühlt hat.

Es soll ja Menschen geben, denen ist das Obst in der Sangria nicht so wichtig. Zu denen gehöre ich schon mal nicht! In eine Sangria gehören ordentlich Früchte. Es gilt: Man nehme was man hat. Bei mir waren das heute: Apfel, Birne, Zitrone und Orange. Das Obst in Würfel schneiden. Ich habe die Orange geschält, aber das kann jeder so halten wie er möchte.

Sangria, Du gute Urlaubserinnerung!

Das geschnittene Obst in eine Karaffe geben und mit dem Stiel eines Kochlöffels Zitrone und Orange ein bisschen andrücken, damit sie ein etwas Saft abgeben. Rum nach Gusto über die Früchte geben. Ich gebe immer auch so 200 Milliliter Orangensaft mit dazu, damit die Sangria noch fruchtiger wird. Aber auch Orangenlikör wäre eine Option. Dann mit dem Rotwein auffüllen. Im Kühlschrank ordentlich durchziehen lassen. Mit oder ohne Eiswürfel genießen!

Heute mehr so aus der Not heraus entstanden, ist eine Variante, bei der eine Flasche Bio-Glühwein zum Einsatz kam. Die Suche nach einer Flasche Rotwein führte im Chaos-Haushalt leider zu keinem Ergebnis, dafür fanden sich aber noch zwei Flaschen Bio-Glühwein, die wohlmeinende Menschen zu unserer Weihnachtsparty mitgebracht hatten.

Was soll ich sagen? Eine davon ist jetzt Sangria und ich finde, das schmeckt richtig lecker. Die Zimtnote passt super zu den Früchten und ich würde sagen: Diese Sangria ist ideal für den Herbst. Vielleicht mach ich mir dazu nachher ne Kerze an.

Herbstliche Sangria mit Zimtnote

Die weißen Rosen auf den Bildern sind übrigens Willkommen-zurück-Rosen von meinem Mann. In der Tat waren wir zum ersten Mal in 30 Jahren so lange voneinander getrennt – und er hat mir glaubhaft versichert, dass er nicht etwa die ihm geschenkte Freiheit genossen, sondern mich tatsächlich vermisst hat. Umgekehrt war es natürlich genauso, aber ich musste ja LAUFEN, den ganzen Tag. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt gerne mehr… Jetzt genießt erstmal den Start in dieses wunderbar lange Wochenende!

Willkommen-zurück-Rose

 

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