Oh Hefe-Tannenbaum, oh Hefe-Tannenbaum - Mein wunderbares Chaos

Oh Hefe-Tannenbaum, oh Hefe-Tannenbaum!

Ihr Lieben,

ich bin heute zu Gast bei der lieben Yushka im the sugarprincess christmas cookie club. Danke, liebe Yushka, dass ich auch in diesem Jahr wieder dabei sein darf. Für mich als Weihnachts-Begeisterte ist das ein ganz besonderes Vergnügen. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, die Vorweihnachtszeit bei minimalem Stress maximal auszukosten. Da passt dieser Hefe-Tannenbaum ganz wunderbar, den ich hiermit zu  Yushkas Vorweihnachts-Countdown beisteuere.

Minimaler Stress,
maximaler Weihnachtsgenuss

Denn der ist extrem lecker, passt sowohl zum Weihnachtsfrühstück als auch zum Adventskaffee und ist  außerdem auch noch absolut gelingsicher. Nur eines ist er ganz sicher nicht: schnell gemacht. Ich nutze dafür mein bewährtes Brioche-Rezept. Das  ist eigentlich sehr simpel, der Teig braucht aber auch richtig viel Ruhe.

Oh Hefe-Tannenbaum, oh Hefe-Tannenbaum - Mein wunderbares Chaos

Und die Zeit, in der der Teig ruht, nutze ich doch einfach mal und lege die Füße hoch, zünde ein Kerzchen an und  genieße eine Tasse Tee. So artet die Weihnachtsbäckerei garantiert nicht in Stress aus.

Der Teig ruht – und wir auch!

Wichtig für die Planung: Der Teig darf über Nacht in den Kühlschrank, das heißt der Hefe-Tannenbaum lässt sich ganz wunderbar am Abend vorbereiten – und am nächsten Tag gibt’s dann mit  wenig  Aufwand leckeres Gebäck.

Das Rezept spart weder an Eiern, noch an Butter – und das schmeckt man. Ein Leichtgewicht ist der Hefe-Tannenbaum dadurch aber nicht gerade. Egal: Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr! (Edit: Außerdem habe ich gerade kürzlich aus sicherer Quelle erfahren: Dezember-Kalorien zählen nicht! Puh, ich bin sehr erleichtert.)

Oh Hefe-Tannenbaum, oh Hefe-Tannenbaum - Mein wunderbares Chaos

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Hefe-Tannenbaum

Zur Arbeitszeit kommen noch einmal rund 3,5 Stunden Teigruhe dazu sowie ein Übernacht-Aufenthalt im Kühlschrank.

Gericht Gebäck
Länder & Regionen Frankreich
Keyword Advent, Hefeteig, Tannenbaum, Weihnachten
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Ruhezeit 3 Stunden 30 Minuten
Arbeitszeit 55 Minuten
Portionen 16 Stück

Zutaten

  • 500 Gramm Weizenmehl vielleicht etwas mehr
  • 25 Gramm frische Hefe
  • 75 Gramm Zucker
  • 10 Gramm Salz
  • 5 Eier
  • 75 Milliliter Milch
  • 200 Gramm kalte Butter in kleinen Stücken
  • Eigelb zum Bestreichen

Anleitungen

  1. Die Hefe in ein kleines Schüsselchen krümeln und den Zucker dazu geben. Umrühren und warten, bis sich die Hefe verflüssigt. Die Hefe-Zucker-Mischung, das Mehl, die Eier und die Milch in die Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe kneten.

  2. Das Salz dazu geben und noch einmal 10 Minuten weiter kneten (lassen). Zuletzt nach und nach die Butter in Stücken dazu geben und mindestens 10 Minuten weiter auf Stufe 1 oder 2 kneten.

  3. Wenn die Butter eingearbeitet ist, den Teig 1 bis 1,5 Stunden zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.

  4. Anschließend die Luft aus dem Teig drücken. Das funktioniert, indem man ihn faltet oder ihn ein paar Mal "mit Schmackes" auf die Arbeitsfläche klatscht. Den so entgasten Teig rund formen und über Nacht (mindestens jedoch 6 Stunden) in den Kühlschrank geben.

  5. Am nächsten Tag den Teig in 16 gleich große Stücke aufteilen, zu kleinen Kugeln formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zum Weihnachtsbaum zusammen setzen. Anschließend noch einmal 1,5 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

  6. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Vor dem Backen den Hefe-Tannenbaum mit Eigelb bestreichen. Zirka 20 Minuten backen. Und ein Schälchen mit Wasser mit in den Backofen geben. Auskühlen lassen. Genießen!

Ihr Lieben, ich wünsche Euch auch weiterhin eine stressfreie Vorweihnachtszeit; genießt den Advent in vollen Zügen! Und schaut  täglich bis Heiligabend  auf Sugarprincess vorbei! Das lohnt allein schon wegen der tollen Rezepte, aber Gewinne gibt es außerdem noch dazu. Na, was sagt Ihr? Tolle Weihnachtsüberraschung, oder?

Herzlichst, Conny

Oh Hefe-Tannenbaum, oh Hefe-Tannenbaum - Mein wunderbares Chaos

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16 Gedanken zu „Oh Hefe-Tannenbaum, oh Hefe-Tannenbaum!“

  1. Ich hab grad einen Hefeteig in der Küche stehen, der jetzt noch ein bisschen ruhen muss um dann zum leckersten Hefezopf sich zu verwandeln. Du merkst, ich liebe Hefeteig. Früher hatte ich einen heidenrespekt davor, heut weiß ich nicht mehr warum 😂. Viele Grüße

    1. Liebe Michaela,
      ich liebe Hefeteig auch sehr, der ist einfach so vielseitig. Aber er kann halt auch mal ein bisschen zickig sein… Hab noch ein wunderbares Wochenende!
      Herzlichst, Conny


  2. Hallo Conny,
    eine tolle Idee, einen Tannenbaum aus einzelnen Hefebällchen zu formen! Wenn es mir zeitlich reicht, mache ich auch so einen! Aber erst sind noch einige Weihnachtsplätzchen dran!
    Liebe Grüße
    Manuela

  3. Ist der süß! Und sicher kööööstlich! Und jetzt mal unter uns Weihnachtsverrückten , dass er ein klitzekleines bisschen Butter, Zucker und Mehl mit sich bringt, muss so sein für eine Tanne, die etwas auf sich hält. Und zum Glück wissen wir ja alle “Dezember-Kalorien zählen nicht”.
    In diesem Sinne – happy 2. Advent und immer eine Handbreit Glühwein in der Tasse!

    1. Liebe Marion,
      jetzt hast Du mich erwischt! Tatsächlich habe ich den Text schon zu einer Zeit geschrieben, da wusste ich noch gar nicht, was es mit diesen Dezember-Kalorien auf sich hat. Allerdings mache ich meinen Brioche-Teig auch Januar bis November so. Vielleicht muss ich das mal überdenken! Genau wie meinen Glühwein-Konsum. Bislang nur ein einziger Weihnachtsmarktbesuch mit einem einzigen Glühwein! (Und den Kinderpunsch auf unserem gemeinsamen Ladenburg-Ausflug, aber den zähle ich jetzt mal nicht.) Keine Ahnung, wo die ganze Weihnachtsstimmung bei mir herkommt! Dir auch einen wunderbaren zweiten Advent, meine Liebe!
      Herzlichst, Conny

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