Liebesschlösser in Köln

Das Chaos auf Tour in Köln

[Werbung]. Diese Woche war ich zwei Tage in Köln. Ich hab mich dort mit einer lieben Freundin aus Münster getroffen, die ich lange nicht gesehen habe. Und mit einer früheren Mitarbeiterin meines Mannes, die inzwischen in Köln lebt und arbeitet, und deren erfrischend-jugendliche Sicht auf die Dinge ich sehr vermisse. Das waren tolle Begegnungen mit schönen Gesprächen in sehr gemütlichen Cafés und Kneipen. Und meine Bekanntschaft mit Köln habe ich auch gleich aufgefrischt.

Mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Die Sonne hat uns Köln in wunderschöne Herbstfarben gekleidet. Den Feiertag haben wir hauptsächlich damit verbracht, die Rheinpromenade entlang zu spazieren, gut gelaunte Menschen beim Flanieren zu beobachten und uns bestens von der Band Juri  und weiteren Straßenkünstlern unterhalten zu lassen. Eigentlich wollten wir ins Schokoladenmuseum, aber das Wetter war einfach zu geil.

Der Kölner Dom

Im Südturm des Kölner Doms

Auf dem Südturm des Kölner Doms

Außerdem habe ich Bekanntschaft mit den 555 Treppenstufen gemacht, die den Südturm des Kölner Doms hinaufführen. Die Kletterpartie war anstrengend genug, aber der Gegenverkehr auf der engen Wendeltreppe hat mich geschafft. Alles kuschelig eng – und ich war froh, als wir wieder unten waren. Aber natürlich waren es der Ausblick und der Einblick in Glockenturm und Dom-Architektur absolut Wert.

Ein Angler am Rhein in Köln

Herbststimmung am Rhein in Köln

An Tag 2 stand die Fahrt mit der Gondel über den Rhein an. Das haben wir gerade so noch geschafft, denn ab dem heutigen Sonntag ist die Kölner Seilbahn in der Winterpause. Ich bin lange nicht Seilbahn gefahren – und mir war auch da ein bisschen mulmig zumute. Völlig unbegründet natürlich.

Der Rheinpark lud ein zum Mit-den-Füßen-durchs-Laub-schlurfen, Gänse beobachten und stimmungsvolle Herbsteindrücke abspeichern. Damit man die Erinnerungen wie abgegriffene Fotos hervorholen kann, wenn es draußen nass und grau ist, wie heute zum Beispiel.

Im Rheinpark in Köln

Hier eine völlig subjektive Auswahl von Orten, die sehr dazu beigetragen haben, mein sowieso schon positives Köln-Bild weiter zu stärken:

Geschlafen haben wir im Classic-Hotel Harmonie in der Kölner Altstadt. Für mich ist es das dritte Mal in diesem Jahr, dass ich in einem früheren Klostergebäude nächtige, aber dieses Mal bin ich unschuldig. Meine Freundin hatte gebucht. Uneingeschränkte Empfehlung für das Hotel: sehr nettes Personal, tolle Zimmer, ein Wahnsinns-Bad und ein phantastisches Frühstück. Nah am Geschehen, trotzdem ruhig. Mehr kann man von einem Stadthotel nicht erwarten.

Auf der Suche nach etwas Essbarem sind wir im Weinhaus Brungs gelandet. Die Sonne schien, wir saßen draußen. Der Service war nett, die Speisen zwar nicht gerade billig, aber ihren Preis Wert. Schön fand ich die Weinempfehlung zu jedem Gericht. Der Wein hätte auch glasweise bestellt werden können – da wir im Anschluss aber noch den Südturm bezwingen wollten, gab’s für uns nur Softgetränke. Schade eigentlich.

Auch nur durch Zufall sind wir im Bastians gelandet. Wir waren auf der Jagd nach Koffein – und hier sah das für uns nach Bäckerei mit Kaffeeausschank aus. Ist es auch. Aber auch noch einiges mehr. Wer das etwas dunkle Entree hinter sich lässt, der kommt in einen modern eingerichteten Raum mit viel Licht von oben, von dem aus man durch zwei Fenster in die Backstube schauen und den Bäckern bei der Arbeit zuschauen kann. Das Servicepersonal war unglaublich freundlich und der servierte Kaffee riesig und sehr, sehr lecker. Koffein muss reichlich drin gewesen sein, denn ich war noch Stunden später drauf wie der Duracell-Hase auf Speed…

Eine Möblierung in lässigem Vintagestil, sympathisches Publikum, kleine Speisen und leckere Cocktails – das bietet Herr Pimock. Gin Tonic ist und bleibt eines meiner liebsten Getränke. Bei Herrn Pimock gibt es eine breite Auswahl an Ginsorten. Und ich würde mich bei Gelegenheit gerne mal durchs Angebot trinken…

In Sachen Shopping muss man sich vermutlich in Köln besser auskennen, um etwas Tolles zu finden. In der Fußgängerzone haben wir auf jeden Fall nur die Ketten vorgefunden, die es überall so hat. Kaufanreiz gleich null. Allerdings gab es in der Nähe vom Hotel einen wunderschönen Laden, in dem ich ein Mitbringsel für den werten Gatten geschossen habe. So schöne alte Möbel und Accessoires im Industriestil, aber auch im Stil der 50er! Schaut unbedingt mal rein: Loft 43.

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