Philippinische Dampfnudeln: Siopao - Mein wunderbares Chaos

Philippinische Dampfnudeln: Siopao

Ihr Lieben,

[Werbung]. Die Foodblogger um Volker von Volker mampft sind auf ihrer kulinarischen Weltreise  im April weitergezogen. Auf die Philippinen.  Das hat mich vor große Herausforderungen gestellt, nicht zuletzt, weil ich da noch niemals war – und bislang auch gar keine richtige Vorstellung von dem hatte, was auf den 7.641 Inseln im Pazifischen Ozean kulinarisch so geht.

Eine Menge, das darf ich Euch gleich schon mal zu Anfang versprechen. Falls Ihr Euch übrigens gerade wundert, weil ja schon Mai ist: Beim Reisen kommt es doch ständig zu Verspätungen! Vor allem, wenn das Chaos   mit von der Partie ist…

Philippinische Dampfnudeln: Siopao - Mein wunderbares Chaos

Philippinische Dampfnudeln: Siopao - Mein wunderbares Chaos

Ich war total überrascht, wie viele unterschiedliche Länderküchen auf den Philippinen miteinander verschmelzen: Da gibt es ganz viele spanisch-mexikanische Einflüsse, indische, japanische, amerikanische – und natürlich chinesische.

Ich habe mich entschieden, mich an Siopao zu versuchen. Das sind Teigtaschen chinesischen Ursprungs, die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt werden. Eine Art philippinischer Dampfnudel sozusagen. Natürlich können sie nicht mit den geliebten Dampfnudeln meiner Oma mit  – das Rezept dafür findet Ihr hier – aber Siopao sind ein leckerer, herzhafter Snack und haben mir sehr gut geschmeckt.

Natürlich würde mich jetzt brennend interessieren, ob die philippinischen Teigtaschen im Original genau so schmecken. Allerdings weiß ich im Moment noch nicht, wie ich das rausfinden soll: Es gibt in der Nähe kein philippinisches Restaurant und ich kenne auch niemanden, der von den Philippinen stammt. Bleibt wohl  nur ein Aufenthalt vor Ort zum Zwecke kulinarischer Forschungen. Meint Ihr, ich kann das absetzen?

Philippinische Dampfnudeln: Siopao - Mein wunderbares Chaos

Philippinische Dampfnudeln: Siopao - Mein wunderbares Chaos

Siopao - Philippinische Teigtaschen

Gedämpfte Hefeteigtaschen in deftig

Gericht Snack
Länder & Regionen Philippinen
Keyword kulinarische Weltreise
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 40 Minuten
Portionen 15 Stück

Zutaten

Für den Teig

  • 500 Gramm Mehl
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 250 Milliliter Milch zimmerwarm
  • 90 Gramm Zucker
  • 3 EL Öl
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung

  • 250 Gramm Hackfleisch
  • Öl zum Anbraten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • 50 Milliliter Sojasauce
  • 1 Ei gekocht

Anleitungen

  1. Die Frischhefe mit dem Zucker und der zimmerwarmen Milch verrühren. Zusammen mit dem Öl und einer Prise Salz zum Mehl geben und zu einem glatten Hefeteig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen.

  2. Für die Füllung das Hackfleisch anbraten. Zwiebel schälen und würfeln, Knoblauch schälen und klein hacken. Beides zum Fleisch geben und in Öl glasig dünsten. Mit Pfeffer abschmecken. Sojasauce zugeben und köcheln lassen. Das gekochte Ei in kleine Würfel schneiden und unter die Hackmasse heben.

  3. Den Hefeteig in 15 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück zu einem Kreis von zirka 12 Zentimetern ausrollen. Jeweils einen guten Teelöffel von der Füllung in die Mitte des Teigkreises geben. Den Teig reihum vom Rand aus zur Mitte hin einklappen und den Teig an der Naht zusammendrücken. Die Teigtasche umdrehen und mit der eingeschlagenen Seite auf Backpapier legen. Noch einmal 10 Minuten gehen lassen.

  4. Die Teigtaschen müssen dann für 20 Minuten gedämpft werden. Das kann man im Dampfkochtopf machen, aber auch eine Konstruktion aus Topf und Sieb funktioniert gut. Wir haben die Siopao noch warm aufgegessen, aber sie sollen auch kalt sehr gut schmecken.

Ich habe mir zum Dämpfen eine Konstruktion aus großem Topf und Sieb gebaut: Wenig Wasser im Topf zum Kochen bringen. In den Topf stellt man ein passendes Sieb und gibt die Dampfnudeln ins Sieb. Deckel drauf. Passt.

Die hübschen Bambus-Dampfkörbe habe ich nur fürs Foto genutzt. Sie stammen vom Flohmarkt und ich finde, sie lassen sich nicht besonders gut reinigen. Scheint doch was dran zu sein, dass wir im Alter unseren Müttern immer ähnlicher werden…

Herzlichst, Conny

PS: Schaut unbedingt auch bei meinen “Mitreisenden” vorbei! Dann könnt Ihr sehen, wie abwechslungsreich die philippinische Küche tatsächlich ist! Eine Zusammenfassung findet Ihr hier.

 

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