Schwäbische Seelen - Mein wunderbares Chaos

Schwäbische Seelen aus der Münchner Küche

Heiliger Strohsack. Was war der November und Dezember wieder stressig. Da bin ich jetzt gerade richtig froh über den ruhigen Januar. Und das, obwohl ich ein großer Weihnachtsfan bin.

Am Anfang der Weihnachtszeit freu ich mich noch jedes Mal über die viele freie Zeit und zack, so schnell kann man gar nicht schauen, hat man einen Termin nach dem anderen im Kalender stehen. Hier ein Weihnachtsmarktbesuch, dort ein Treffen mit Freunden. Man lernt aber auch nicht daraus und jedes Jahr steht einem das gleiche Dilemma bevor. Ich weiß nur nicht so recht, vielleicht macht gerade das die Weihnachtszeit aus?

Schwäbische Seelen - Mein wunderbares Chaos

Bei gemütlichem Frühstück
vom Stress erholen

Ruhiger ist es auf alle Fälle im Januar. Da müssen sich alle erstmal vom Weihnachtsstress erholen. Und wie geht das besser als mit einem gemütlichen, ausgedehnten Frühstück. Neben genug Wurst- und Käseauswahl, selbstgemachten Aufstrichen und Dips gehört natürlich auch ein selbstgebackenes Brot oder Brötchen dazu. Darum bringe ich euch heute ein Rezept aus meiner schwäbischen Heimat mit.

Jetzt verrate ich euch noch ein paar kleine Details über mich und dann folgt auch schon das Rezept. Ich heiße Ines, bin 35 Jahre alt und lebe in München. Auf meinem Foodblog Münchner Küche blogge ich seit Mai 2014. Dort findet ihr herzhafte und süße Sachen jeder Art und Nationalität, jedoch meist ohne großen Schnickschnack oder super schwer zu bekommenden Zutaten. Da ich gebürtige Schwäbin bin, findet ihr auch dazu die ein oder anderen heimischen Spezialitäten auf dem Blog.

Schwäbische Seelen - Mein wunderbares Chaos

Schwäbische Seelen

Gericht Frühstück
Länder & Regionen Schwaben
Keyword Brot, Brötchen, Hefeteig
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 18 Minuten
Übernachtgare 8 Stunden
Arbeitszeit 48 Minuten
Portionen 10 Stück

Zutaten

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 480 Milliliter lauwarmes Wasser
  • 550 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • 150 Gramm Weizenmehl Typ 405
  • 1,5 EL Salz
  • Kümmel, grobes Salz

Anleitungen

  1. Die beiden Mehlsorten und das Salz in eine Rührschüssel abwiegen. Die Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und darin auflösen. Zu den beiden Mehlsorten geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine mindestens 20 Minuten durchkneten.

  2. Die Rührschüssel locker mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

  3. Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech währenddessen im Ofen lassen. Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche und den Teig in 6 Stücke abstechen. Mit leicht bemehlten Händen den Teig in längliche Stücke ziehen und jeweils 3 Stück auf das Backpapier legen.
  4. Der Teig wird dabei etwas klebrig sein, das ist aber richtig. Die Seelen mit Kümmelsamen und dem groben Salz bestreuen. Eine kleine Tasse mit Wasser bereit stellen und das Backpapier inklusive den Seelen auf das heiße Backblech ziehen. Bevor ihr den Backofen schließt etwas vom Wasser auf den Boden des Backofen schütten.
  5. Die schwäbischen Seelen ca. 18 Minuten backen. Sie sollten eine schöne Farbe bekommen und nicht zu blass sein.

Morgen früh hat dann die liebe Zorra von Kochtopf.me hier Frühstücksdienst.

Schwäbische Seelen - Mein wunderbares Chaos

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