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And the winner is…

Hier habe ich die vorerst letzte Zusammenfassung von #meinwunderbaresfrühstück für Euch. Der Druck, jeden Morgen eine neue Frühstücksidee finden zu müssen, ist damit erst einmal von mir genommen. Zumindest bis zu einer Neuauflage. Und die wird es auf jeden Fall geben, denn Eure Resonanz auf die Idee war wirklich ganz phantastisch! So viele von Euch haben sich auf Instagram an der Frühstückschallenge beteiligt, dafür danke ich Euch von ganzem Herzen! Das hat so viel Spaß gemacht mit Euch und Euren Rückmeldungen! Und ich habe ganz nebenbei so viele Rezepte ausprobieren dürfen, die künftig dafür sorgen werden, dass meine erste Mahlzeit des Tages viel abwechslungsreicher wird. Jeden Tag Eier Benedikt wird es allerdings wohl nicht geben. 😉

Leckerer Milchreis mit Kirschgrütze

Ich hatte mir für jeden Tag der Woche im Voraus einen Plan gemacht, entsprechend eingekauft. Und dann doch jede Woche alles wieder umgeschmissen. Weil die Zeit zu knapp war, weil mir Termine dazwischen kamen oder weil ich genau darauf gerade keine Lust hatte… Die Eier Benedikt habe ich fast die ganzen vier Wochen vor mir her geschoben. Mir war nämlich von vornherein klar, dass die Umsetzung nicht gerade unaufwändig werden würde. Ich wollte ja auch angefangen von den English Muffins bis hin zur Sauce Hollandaise alles selber machen… Am letzten Sonntag im Januar war die letzte Gelegenheit. Und sie sind wirklich toll geworden. Ganz nebenbei habe ich eine neue Möglichkeit entdeckt, Sauce Hollandaise total einfach in der Pfanne zu machen – und freue mich jetzt ganz doll auf die Spargelsaison. Hollandaise mache ich jetzt aus dem Handgelenk…

Aufwendig, aber sehr, sehr lecker: Eier Benedikt

Milchreis mit Kirschgrütze

Dafür braucht man:

  • 1 Liter Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 Esslöffel + 6 Esslöffel Zucker
  • 250 Gramm Milchreis
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Glas Kirschen
  • 1 Packung Vanillepudding

Und so wird’s gemacht:

Die Milch mit dem Salz aufkochen, Milchreis und 2 Esslöffel Zucker einrühren und bei niedriger Temperatur zirka 25 Minuten köcheln lassen. Dabei regelmäßig – vor allem gegen Ende – umrühren, damit der Milchreis nicht anbrennt. Den Milchreis von der Flamme nehmen und bei geschlossenem Topfdeckel noch zirka 10 Minuten nachquellen lassen.

Die Kirschen in ein Sieb abgießen, dabei den Saft auffangen.  Den Vanillepudding mit 5 Esslöffeln vom Saft glattrühren. Restlichen Kirschsaft zum Kochen bringen. Von der Flamme nehmen und den angerührten Vanillepudding mit einem Schneebesen unterrühren. Darauf achten, dass sich keine Klümpchen bilden, aufkochen und anschließend die Kirschen auf niedriger Hitze darin heiß ziehen lassen.

Aus dem restlichen Zucker und dem Zimt Zimtzucker herstellen. Milchreis in tiefen Tellern anrichten, mit Zimtzucker bestreuen und die heiße Kirschgrütze dazu servieren. Lecker. Warm. Ein tolles Frühstück.

Bagel mit Räucherlachs und Frischkäse

Bagel mit Räucherlachs & Kräuterfrischkäse

Das braucht man für 6 Bagels:

  • 175 Milliliter lauwarmes Wasser
  • 11/2 Teelöffel Trockenhefe
  • 250 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel brauner Zucker
  • 1 Liter Kochwasser
  • 40 Gramm Honig
  • 1 Ei
  • Sesamsamen, Leinsamen, grobes Salz, Mohnsamen nach Geschmack

Und so wird’s gemacht:

Trockenhefe und Zucker ins lauwarme Wasser rühren und 5 Minuten stehen lassen. Mehl und Salz miteinander vermischen und mit der Hefe-Wasser-Mischung verkneten. Den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

Teig zu sechs Kugeln formen, mit den Fingern ein Loch in die Mitte drücken, Loch mit den Fingern vorsichtig auf 3 bis 4 Zentimeter Durchmesser vergrößern. Die Bagel auf einem  mit Backpapier oder Backfolie belegten Blech zugedeckt für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Wasser zum Kochen bringen, Honig einrühren. Die Teiglinge vorsichtig nacheinander für ein bis zwei Minuten (wenden!) in das Kochwasser geben. Mit dem Schaumlöffel herausheben, abtropfen lassen.

Mit verquirltem Ei bestreichen. Samen und Salz nach Geschmack miteinander vermengen (ich hatte keinen Mohn da, bei mir daher ohne). Die Bagels in der Samenmischung wenden und für 20 Minuten in den Ofen geben. Auskühlen lassen und nach Wunsch belegen. Mir schmecken die Bagels mit Kräuterfrischkäse und Räucherlachs am besten.

Zum Frühstück: Weißwürste, Brezel und süßer Senf

Ein Weißwurstfrühstück

Unaufwändig, dafür aber immer lecker: ein Weißwurstfrühstück. Meinem Mann und dem Kater mache ich damit eine große Freude. Gismo mag Weißwurst sogar lieber als Thunfisch und geht ab wie die sprichwörtliche Katze von Schmidts, wenn er spitz kriegt, dass es Weißwürste gibt. Wir machen das nur selten und nur an freien Tagen, denn ganz früh am Morgen habe ich da noch nicht so richtig Lust drauf. Außerdem ist es ja nur original mit Weißbier – und das möchte ich morgens um 8 Uhr auch noch nicht so unbedingt haben. Die Weißwürste, der süße Senf, die Brezeln – alles selbst gekauft, nichts davon selbst gemacht. Trotzdem lecker!

Eier Benedikt: English Muffins mit Bacon, pochiertem Ei und Sauce Hollandaise

Die größte Herausforderung: Eier Benedikt

English Muffins = Brötchen aus der Pfanne

Und das braucht man dafür:

  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 2 Teelöffel Zucker
  • 400 Milliliter Milch
  • 40 Gramm Butter
  • 11/2 Teelöffel Salz
  • 1 Ei
  • 550 Gramm Mehl

Uns so wird’s gemacht:

Hefe in einer Tasse mit dem Zucker verrühren, stehen lassen, bis die Hefe sich verflüssigt. Butter in einer Stielkasserolle schmelzen lassen, vom Feuer nehmen und mit der Milch auffüllen. Beides ist dann so temperiert, dass man die Milch-Butter-Mischung mit Mehl, Salz, Ei und Hefe zu einem Hefeteig verkneten kann.

Den Teig eine bis anderthalb Stunden an einem warmen Ort aufgehen lassen oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Den Teig von Hand durchkneten und in etwa 16 gleich große Stücke teilen. Die Teigstücke zuerst zu  Kugeln rollen und dann flachdrücken.

Noch einmal zugedeckt 20 Minuten ruhen lassen. Die Muffins in der beschichteten Pfanne bei niedriger Hitze von beiden Seiten backen bis sie goldbraun sind.

Pochierte Eier

Das braucht man dafür:

  • Eier
  • Kochwasser
  • Essig

Uns so wird’s gemacht:

Wasser in einem möglichst großen Topf zum Kochen bringen und einen Schuss Essig dazu geben. Temperatur so regulieren, dass das Wasser zwar simmert, aber nicht sprudelnd kocht. Die Eier zunächst in eine Tasse aufschlagen und dann vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Esslöffeln vorsichtig dafür Sorge tragen,  dass sich das Eiweiß in der gewünschten Art und Weise um das Eigelb legt. Erst dann das nächste Ei ins Essigwasser geben. Nach 2 bis 4 Minuten ist das erste Ei fertig und kann vorsichtig mit einem Schaumlöffel herausgehoben werden. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit allen weiteren ebenso verfahren.

Sauce Hollandaise aus der Pfanne

Das braucht man dafür:

  • 250 Gramm Butter
  • 3 Eigelb
  • 3 Esslöffel Wasser oder Weißwein
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz, weißer Pfeffer, Cayennepfeffer

Und so wird’s gemacht:

Alle Zutaten – auch die Butter – kalt in eine kalte Pfanne geben und vorsichtig erhitzen. Dabei die Ingredenzien mit dem Schneebesen verquirlen. Weil alles behutsam auf die selbe Temperatur gebracht wird, verbinden sich Butter und Eigelb optimal miteinander. Natürlich gilt auch hier: Nicht zu heiß werden lassen, sonst hat man Rührei. Aber: Noch nie so schnell und nervenschonend Hollandaise gemacht!

Am Ende die englischen Muffins in zwei Hälften teilen. Das macht man idealerweise nicht mit dem Messer, sondern mit der Gabel. Einfach rundum mit der Gabel „perforieren“ und dann vorsichtig die beiden Hälften voneinander trennen. Bacon-Scheiben in der Pfanne anbraten, auf eine Muffinshälfte geben. Darauf kommen die pochierten Eier. Zum Schluss folgt die Sauce Hollandaise. Ich verspreche Euch: Der Aufwand lohnt sich.

Jetzt aber endlich die Gewinner

Ich habe heute zusammen mit meiner Schwester und Glücksfee Micha die Gewinner der Instagramchallenge #meinwunderbaresfrühstück ausgelost. Insgesamt hatte ich 62 Zettelchen im Lostopf, einige fleißige Frühstücksköche waren gleich mehrfach vertreten, weil sie so emsig Frühstücksbilder gepostet und  mit dem richtigen Hashtag versehen haben.

Das Buch „Frühstücksglück“ geht – Trommelwirbel – an @aliceinwonderland_70. Über „Im Frühstückshimmel“ darf sich @corneliawittmann freuen. Einen „Good Morning“ hat künftig @raspberry79. Und mit „Breakfast Power“ startet @mrs_joasia_ beim Frühstücken so richtig durch. Nochmals meinen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Ich hab mich sehr über Eure Fotos gefreut und wäre sehr glücklich, wenn Ihr hier auch zukünftig ein bisschen mitlesen würdet. Wer dieses Mal nichts gewonnen hat: Bitte nicht traurig sein, möglicherweise – aber da möchte ich noch nicht zu viel verraten (weil ich nämlich noch gar nicht konkret fertiggeplant habe) gibt es hier demnächst zum Bloggeburtstag von Mein wunderbares Chaos wieder etwas Schönes zu gewinnen…

Bleibt mir gewogen! Und macht Euch jetzt erstmal ein schönes und vor allem leckeres Wochenende!

Eure Conny

Je besser das Frühstück, desto besser der Tag

Frühstücksglück

Ein ausgiebiges Frühstück, bei dem alle Familienmitglieder gemeinsam am Tisch sitzen, das ist Luxus pur und besser als jeder Wellness-Urlaub. Etwas anderes eben als das schnelle Alltagsfrühstück. Das ist für Autorin Virginia Horstmann, bekannt als Jeanny von Zucker Zimt und Liebe, „Frühstücksglück“ und so heißt auch ihr Buch.

Die Rezepte reichen von selbst gemachtem Knäckebrot über fluffige Bagels bis hin zu leckeren Pfannkuchenvariationen. Hier findet man Inspirationen für den Frühstückstisch, für einen guten Morgen und den perfekten Start in einen wunderbaren Tag.

Horstmann, Virginia: Frühstücksglück. 45 leckere Gründe morgens aufzustehen. Hölker Verlag, 111 Seiten, 19,95 Euro.

Frühstücksglück von Virginia Horstmann

Good Morning

Den ganzen Tag lang frühstücken, so stellen sich Liselotte Forslin und Ulrika Ekblom wohl den perfekten Tag vor. Mit „Good Morning“ liefern die schwedische Food-Journalistin und die Food-Fotografin jede Menge Ideen für ihre Lieblingsmahlzeit.

Damit die viel zitierte wichtigste Mahlzeit des Tages nicht hastig runtergeschlungen wird oder gleich dem Zeitdruck zum Opfer fällt. Ein ausgedehntes, genussvolles Frühstück soll es werden. Dafür gibt’s in „Good Morning“ rund 50 Rezepte.

Vom Porridge über krosse Röstbrote, Aufläufe und Omeletts bis hin zu süßen Pfannkuchen oder Muffins gibt’s einfach umzusetzende Rezeptideen für jeden Frühstückstyp. Köstliche Gründe eben, morgens aufzustehen.

Forslin, Liselotte und Ekblom, Ulrika: Good Morning. Den ganzen Tag lang frühstücken. Edel Books, 128 Seiten, 12,95 Euro.

Good Morning von Liselotte Forslin und Ulrika Ekblom

Breakfast Power

Müsli statt Wurstbrötchen, Power-Brot statt Toast, Smoothies statt zuckersüßer Säfte: „Breakfast Power“ liefert gesunde Frühstücksideen für jeden Tag. Mit Power in den Tag starten, dafür liefern die Rezepte die notwendige Energie. Und wie immer beim Selbermachen, weiß man zudem ganz genau, was drin ist.

Serviert werden leckere Müslis, Porridges und Granola, selbst gebackenes Frühstücksbrot mit leckeren Aufstrichen, gesunde Smoothies und leckere Fitmacher-Bowls. Lauter Frühstücksideen, nach deren Genuss man Bäume ausreißen oder sich doch zumindest dem Tagwerk stellen kann.

Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft: Breakfast Power. Gesunde Frühstücksideen für jeden Tag. 128 Seiten, 7,99 Euro.

Für den gesunden Start in den Tag: Breakfast Power

Im Frühstückshimmel

„Ohne Frühstück bekommt mich morgens keiner aus dem Haus“, sagt Inga Pfannebecker. Und das ist auch gut so, denn sonst hätte die Autorin von „Im Frühstückshimmel“ vielleicht gar nicht so viele leckere Frühstücksrezepte zusammentragen können.

Die Devise lautet: Je besser das Frühstück, desto besser der Tag. Vom Super-Smoothie bis zum Pancake-Turm bietet das Buch alles, was die Morgenstund vergoldet. Ganz gleich, ob schnelle Power für den Tag, Raffiniertes fürs Wochenende oder ein ausgiebiger Brunch mit Gästen: Mit diesen Rezepten beginnt jeder Tag voller Genuss. Ganz gleich, ob man Süßschnabel oder Langschläfer ist, Frühsportler oder Den-ganzen-Tag-Frühstücker.

Pfannebecker, Inga: Im Frühstückshimmel. Mit 80 außergewöhnlichen Rezepten fit in den Tag. ZS Verlag. 144 Seiten, 16,99 Euro

Ein Buch von Inga Pfannenberger: Im Frühstückshimmel

Mitmachen & Gewinnen

Noch bis zum 31. Januar könnt Ihr Euch auf Instagram an der Frühstückschallenge beteiligen. Folgt mir einfach auf Instagram und postet Eure Frühstücksfotos als #meinwunderbaresfrühstück. Dann nehmt Ihr automatisch mit jedem geposteten Bild an der Verlosung dieser vier Kochbücher teil! Ich freue mich auf Eure Fotos!

Und noch mehr wunderbare Frühstücksideen

Pfannkuchen, Bananenbrot, Croissants,  Muffins, Müsli in allen Variationen – Ihr sprüht ja geradezu vor Frühstücksideen. Danke, dass Ihr Euch so engagiert an meiner ersten Instagramchallenge beteiligt! Ich freue mich über jedes Eurer Bilder so, so sehr!

Diese Woche war in Sachen Frühstück wieder eine sehr abwechslungsreiche für mich. Ich kann mir jetzt schon nicht mehr vorstellen, je zu meinem langweiligen Marmeladenbrot zurückzukehren! Unter anderem gab es diese Woche Kekse zum Frühstück, ungewöhnliche Pancakes mit Banane, Erdnussbutter und Bacon sowie ein leckeres Ofen-Porridge.

Bananen-Haferflocken-Cookies zum Frühstück

Wie versprochen gibt es hier heute in einer Zusammenfassung der Frühstückswoche ein paar der Rezepte. Vielleicht wollt Ihr ja am Wochenende mal etwas davon ausprobieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir einen Kommentar da lasst! Aber jetzt geht’s erstmal los mit den Rezepten.

Bananen-Haferflocken-Cookies

Das braucht man:

  • 2 Bananen
  • 160 Gramm zarte Haferflocken
  • Cranberries oder Rosinen nach Lust und Laune
  • Zimt

Und so wird’s gemacht:

Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Die restlichen Zutaten mit den Bananen vermenge. Zu Walnuss-großen Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, etwas flach drücken. Bei 175 Grad für 15 Minuten backen.

Leckere Crêpes mit Nutella zum Frühstück

Leckere Crêpes

Ihr habt vielleicht schon mal Crêpes gemacht, ich stelle hier trotzdem mal dieses Rezept ein, das sich für mich als absolut gelingsicher erwiesen hat. Ich neige sonst sehr dazu, mehr so rustikal-derbe Eierpfannkuchen zu produzieren als luftig-zarte Crêpes, aber mit diesem Teig werden das sogar bei mir dünne(re) Gebilde.

Das braucht man dafür:

  • 125 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • 2 Teelöffel Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250 Milliliter Milch
  • 1 1/2 Esslöffel Butterschmalz

Und so wird’s gemacht:

Das Butterschmalz schmelzen lassen. Zusammen mit allen anderen Zutaten zu einem dünnen Pfannkuchenteig mixen. Kurz quellen lassen. Eine kleine beschichtete Pfanne erhitzen und wenig Pfannkuchenteig dünn in die heiße Pfanne geben. Pfanne so drehen, dass der Boden gerade eben mit Teig bedeckt ist.

Wegen des Fettes im Teig ist ein zusätzliches Einfetten der Pfanne nicht nötig. Crêpe goldbraun braten, mit Hilfe einer Palette wenden und auch die zweite Seite kurz goldbraun werden lassen. Aus dem Teig kann man etwa 18 Crêpes backen. Bei der Füllung sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, aber ich finde das Einfache am besten: Zimt und Zucker, Apfelmus oder Nutella.

Elvis-Pancakes mit Banane, Erdnussbutter und Bacon

Ungewöhnliche Kombi: Elvis-Pancakes

Das ist kein Frühstück für jeden. Mein Mann zum Beispiel war nicht so begeistert von der Kombi aus Banane und Erdnussbutter im Pancake. Ich fand sie – gerade auch noch mit dem knusprig gebratenen Bacon dazu – ganz phantastisch. Aber ich mag auch generell gerne warme Banane, mein Mann eher nicht.

Das braucht man dafür:

  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 Banane
  • 2 Esslöffel Erdnussbutter
  • 150 Gramm Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 Ei
  • 300 Milliliter Buttermilch
  • Rapsöl zum Ausbacken

Und so wird’s gemacht:

Den Speck bei 190 Grad für 10 Minuten in den Ofen geben. Die Banane mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Gemeinsam mit Erdnussbutter, Mehl, Salz, Backpulver, Zucker, Ei und Buttermilch zum Pancake-Teig verrühren. Den Teig kurz quellen lassen.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zum Abmessen der Teigmenge für einen Pancake nehme ich meinen Saucenlöffel. Keine Ahnung, ob die Dinger genormt sind, aber bei mir ist das genau die perfekte Menge. Die Pancakes bei mittlerer Hitze herausbacken. Sie sind bereit, gewendet zu werden, wenn die Oberfläche beginnt Blasen zu werfen. Das Wenden funktioniert bei mir am besten mit einer Palette.

Pancakes zum Turm aufschichten und mit Speck garnieren. Wer möchte, kann noch Honig darüber träufeln.

Dieses Porridge wird mit Banane und Zimtzucker im Ofen überbacken

Ofen-Porridge

Wenn es draußen so eisekalt ist wie zur Zeit, dann macht warmes Frühstück richtig Spaß. Porridge mag ich im Winter sehr gerne. Das macht einfach so ein wohlig warmes Gefühl im Magen. Das Ofen-Porridge finde ich außerdem sehr praktisch, weil man es am Vorabend gut vorbereiten kann. Dann schiebt man es morgens nur noch in den Ofen und kann kurz darauf ein leckeres Frühstück genießen.

Das braucht man:

  • 120 Gramm zarte Haferflocken
  • 600 Milliliter Milch (auch Sojamilch oder Hafermilch oder sogar Wasser sind denkbar)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Teelöffel Zimt
  • weiteres Obst kann, muss aber nicht

Und so wird’s gemacht:

Die Haferflocken mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen, ein paar Minuten köcheln lassen, bis das Porridge schön cremig ist. Dabei stets rühren, damit nichts anbrennt.

Das Porridge in eine Auflaufform umfüllen. eine Banane in Scheiben schneiden und darauf verteilen. Zucker und Zimt miteinander vermischen und über die Banane geben. Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Porridge für 15 bis 20 Minuten backen. Danach nach Lust und Laune Obst dazu geben.

Morgens noch warme Rosinenbrötchen genießen

Rosinenbrötchen

Das braucht man dafür:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 50 Gramm Zucker
  • 80 Gramm Butter
  • 250 Milliliter plus etwas Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (zimmerwarm)
  • 150 Gramm Rosinen

Und so wird’s gemacht:

Die Hefe in einer Tasse mit einem Teelöffel vom Zucker verrühren und zur Seite stellen. Die Butter in einer Stielkasserolle schmelzen, vom Feuer nehmen und die Milch dazugeben. Mehl, die inzwischen verflüssigte Hefe, den restlichen Zucker, Salz, Ei und das Butter-Milch-Gemisch zu einem Hefeteig kneten. Die Rosinen darunter geben. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Oder: Den Teig am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Das habe ich zum ersten Mal ausprobiert: funktioniert ganz wunderbar.

Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Aus dem Teig 12 Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, etwas flach drücken, kreuzweise einschneiden und mit ein bisschen Milch bepinseln. In 15 bis 20 Minuten goldbraun backen und am besten noch warm mit reichlich Butter genießen.

Mitmachen & Gewinnen

Noch bis zum 31. Januar könnt Ihr Euch auf Instagram an der Frühstückschallenge beteiligen. Folgt mir einfach auf Instagram und postet Eure Frühstücksfotos als #meinwunderbaresfrühstück. Dann nehmt Ihr automatisch mit jedem geposteten Bild an der Verlosung von vier Frühstücks-Kochbüchern teil! Ich freue mich auf Eure Fotos!