Mein wunderbarer Silvesterrückblick - Mein wunderbares Chaos

Meine wunderbare Silvesterbilanz

[Werbung]. Es ist kein Geheimnis: Ich bin kein Silvester-Fan. Warum das so ist, habe ich Euch hier schon mal aufgeschrieben. Das ändert aber nichts daran, dass ich den Jahreswechsel sehr gerne für die “Standortbestimmung” nutze. Die ruhige(re)  Zeit zwischen den Jahren bietet sich meiner Meinung nach perfekt dafür an, den Blick zurück aufs vergangene Jahr zu richten und zugleich zu überlegen, was im Neuen Jahr anders und vielleicht besser werden soll.

Mein wunderbarer Silvesterrückblick - Mein wunderbares Chaos

Pünktlich zum Jahresende habe ich bei Sabine von Schmeckt nach mehr den Aufruf zu einer #foodblogbilanz17 gefunden und hangele mich für einen kleinen Jahresrückblick mal an ihren Fragen entlang. An dieser Stelle: Herzlichen Dank, liebe Sabine, für die tolle Idee!

Mein wunderbarer Jahresrückblick

1. Was war 2017 dein erfolgreichster Blogartikel?
Am erfolgreichsten war ein Blogpost mit mehreren Rezepten für Salate im Glas. Dieser ist für die Blogparade von Saskia von Make it Sweet entstanden und bricht hier alle – zugegebenermaßen eher bescheidenen – Rekorde.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Mir liegen alle Artikel, die in Zusammenarbeit mit meinen allerliebsten Bloggerkolleginnen von den Rhein-Neckar-Bloggern entstanden sind, ganz besonders am Herzen. Darunter vor allem der erste zum Thema Alice im Wunderland und der zum White Dinner.

Letzterer vor allem, weil er jedes Mal die Erinnerung an einen genialen Abend im Kreise wunderbarer Menschen heraufbeschwört und mir ein glückliches Lächeln ins Gesicht zaubert. Und dann mag ich noch meinen Post über unser Pilgern auf dem Caminho Portugues ganz besonders. Weil das eine wundervolle Zeit war, die ich zusammen mit einem meiner Lieblingsmenschen, meiner kleinen Schwester, verbringen durfte.

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3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Es sind interessanterweise keine Food-Beiträge, die mich im jetzt bald abgelaufenen Jahr am meisten beeindruckt haben. Die wunderbare Marion von Unterfreundenblog hat aufgehört zu bloggen. Wie ich – und sicher auch viele andere ihrer Leser – hoffen, nicht für immer. Trotzdem verstehe ich sie: Bloggen macht sehr viel Arbeit und ist nichts, was man mal einfach so nebenbei macht. Vieles bleibt auf der Strecke. Es fehlt Zeit für den Partner, für Freunde, für Sport oder einfach dafür, sich mal mit einem guten Buch in die Badewanne zu legen.

Marions Ausstieg hat mich ins Nachdenken gebracht. Weil ich  immer der Meinung war, ich müsse noch viel mehr machen, auch noch Instagram Stories und You tube-Videos raushauen oder mir mal Snapchat anschauen. Nein, muss ich nicht. Das Kochen und das Bloggen darüber sind Hobbies. Die sollen Spaß machen. Und sonst eigentlich nix. Und es ist okay, dass andere das perfekter machen als ich – denn ich lebe nicht vom Bloggen, andere schon.

Kluge und witzige Gedanken finde ich bei meiner Wieder-Entdeckung des Jahres 2017: auf dem Blog von Vanessa alias Frau Piepenkötter. Essen allerdings wieder eher nicht so. Und ebenfalls nichts für Kulinariker: der Blog von Evelyn von Agentenkind. Ich mag es einfach, mich übers Internet mit den unterschiedlichsten Menschen “verbunden” zu fühlen, ein bisschen an ihrem Leben teilhaben zu dürfen, das zum Teil so unterschiedlich von meinem ist.

4. Welches der Rezepte, die du 2017 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Ich mache sehr selten etwas genau so nochmal. Außer den Basics halt, das heißt, wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich wohl den Kartoffelsalat nennen. Ich mache den meistens mit Brühe. Mir schmeckt er so sehr gut und die Majo-Variante esse ich lieber bei Muttern. Sie macht ihn besser als ich. Außerdem ist es gesünder, wenn der die Ausnahme bleibt.

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5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2017 beschäftigt und warum?
Ich bin noch immer auf der Suche nach dem richtigen Weg für mich und mein kleines Blogprojekt. Die Perfektionistin in mir möchte alles immer besser machen. Bessere Fotos, bessere Texte, außergewöhnlichere Gerichte, höhere Frequenz bei den Beiträgen, besseres Design, bessere Technik, noch mehr Social Media.

Die Realistin in mir weiß, dass das nicht hinhauen wird. Schon alleine zeitlich. Ich möchte mich auch weiterhin mit Freunden treffen, mit dem Mann ins Kino, essen gehen, spazieren, lesen, kurz: leben. Und manchmal möchte ich auch einfach auf der Couch liegen und NICHTS machen. Also auch nicht Instagram oder Pinterest oder Twitter. Also bleibt es vermutlich auch 2018 spannend, wie ich das alles unter einen Hut bekomme. Und ob ich es schaffe, mit dem Machbaren zufrieden, vielleicht sogar glücklich zu sein.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Tatsächlich haben wir dieses Jahr viel in Küchengeräte investiert. Wir sind jetzt stolze Besitzer eines Sous vide-Wasserbades und so sehr ich diese Zubereitungsart auch schätze, das hat sich doch eher zum “Spielzeug” meines Mannes entwickelt, während die neue Eismaschine von mir die Plakette als “Küchengerät des Jahres 2017” verliehen bekommt.  Ich habe schon so viele tolle ungewöhnliche Eissorten ausprobiert und bin nach wie vor völlig verknallt in das Teil.

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7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Mein Das-hab-ich-so-nie-gewollt-Lieblings-Suchbegriff, unter dem jemand auf meinen Blog gefunden hat, ist Pilgerkrätze. Sehr appetitlich. ;)

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2018?
Mein kleines Blogprojekt soll weiter wachsen und gedeihen, ohne dass das Bloggen für mich zur Pflicht wird. Ich möchte den Spaß am Bloggen nicht verlieren, das wünsche ich mir. Ich freue mich auf viele Begegnungen im Neuen Jahr. Mit Lesern und mit anderen Bloggern.

Ein Hauch von Gold

Das Dezember-Thema der Rhein-Neckar-Blogger? Genau: ein Hauch von Gold. Und wann würde des besser passen als zu Silvester? Äh, Weihnachten vermutlich. Aber da habe ich es nicht geschafft… Ich habe also am letzten Tag des Jahres 2017 noch ein schnelles Rezept für Euch im Gepäck. Es gibt Champagner Jello Shots. Und falls Ihr Silvester auch so “liebt” wie ich: Die schmecken auch an anderen Tagen richtig fein. Viel besser als die Wodka Jello Shots meiner verpfuschten Jugend.

5 von 1 Bewertung
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Champagner Jello Shots

Nicht in die Arbeitszeit eingerechnet: Kühlzeit von zirka 4 Stunden.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 20 Minuten

Zutaten

  • 350 Milliliter Sekt
  • 60 Milliliter Gin
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 5 Blatt Gelatine
  • Glitzer-Streusel in Gold essbar!
  • Trennfett

Anleitungen

  1. 290 Milliliter Sekt zusammen mit Zucker und Zitronensaft in einen Topf geben. Die Gelatine darin für zirka 5 Minuten einweichen.

  2. Die Flüssigkeit vorsichtig und bei niedriger Hitze erwärmen. Ständig rühren bis die Gelatine sich aufgelöst hat. Vom Feuer nehmen und restlichen Sekt und Gin hinzu geben und unterrühren.

  3. Eiswürfel- oder ähnlichen Behälter mit Trennfett aussprayen. Mit der Flüssigkeit befüllen, abkühlen lassen und dann für zirka vier Stunden im Kühlschrank deponieren.

  4. Den Behälter kurz in heißes Wasser stellen und dann die Würfel aus der Form lösen. Oder gesamten Block stürzen, Messer in heißes Wasser tauchen und gleichmäßige Würfel schneiden. Mit dem essbaren Goldglitzer bestreuen und servieren.

So, Ihr Lieben: Ich wünsche Euch den Jahresausklang Eures Lebens, gefolgt von einem phantastischen und an Nachwehen armen Start ins Neue Jahr! Bleibt mir gewogen!

Herzlichst, Conny

PS: Mehr zum Thema Gold gibt es wie immer hier. Von der goldigen Tischdeko über Hüftgold und DIY bis zum vergoldeten Hund. Alles dabei. :)

PPS: Habt Ihr gesehen, dass ich für Euch gebastelt habe? Obwohl ich gar nicht basteln kann… Ich sage nur: Sektflasche, Sprühkleber, Goldglitzer. Fertig. (Tragt Einmalhandschuhe! Ich knubbele mir gerade den Kleber von den Fingern. Und ich glitzere. Überall.)

Meine wunderbares Silvesterbilanz - Mein wunderbares Chaos

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10 Gedanken zu „Meine wunderbare Silvesterbilanz“

  1. Hallo Conny,
    ein sehr schöner Jahresrückblick. Freut mich, dass meine Blogparade für dich erfolgreich war 👍 Dein Silvester Rezept klingt toll und an Silvester darf man ruhig überall glitzern. 😊
    Liebe Grüße Saskia

    1. Liebe Saskia,

      ich danke Dir für die tolle Blogparade! Die Salate im Glas kamen wirklich super an – und tun es noch. Ich wünsche Dir einen phantastischen Start in ein ganz wunderbares 2018!

      Herzlichst, Conny

  2. Hallo Conny,
    ich finde Deinen Beitrag ganz große Klasse! Schade dass ich keinen Gin und goldene Glitzerstreusel zu Hause habe, sonst würde ich Deinen Silvester Drink heute Abend gleich in die Tat umsetzten. In vielem was Du über das Bloggen schreibst finde auch ich mich wieder ;-) und denke wie Du ;-)
    Übrigens, auch ich bin nicht wirklich ein Fan von Silvester und verbringe den Abend bei einem guten Essen mit meinem Lieblingsmensch zu Hause ;-) Ich wünsche Dir einen guten Rutsch und wir sehen uns im neuen Jahr .
    Herzliche Grüße Simone

    1. Liebe Simone,

      vielen Dank! Wie lieb von Dir.
      Ich wünsche Dir einen wunderschönen Abend, einen guten Rutsch und ein phantastisches 2018!
      Auf ein baldiges Wiedersehen1

      Herzlichst, Conny

  3. Wenn einem das Leben und liebe Menschen einen wunderschönen Jahresabschlusstag bescheren, dann ist das nicht einmal mit Gold aufzuwiegen! Dankeschön, Du Liebe, für die wunderbaren Komplimente und den Überraschungsmoment beim Lesen am letzten Tag des Jahres!
    Dein Blog ist wunderbar und einzigartig und genau richtig, so wie er ist. Du hast eine wunderbare Gabe zum Schreiben und einen sensationellen Humor. Wie schön, dass wir uns auch “in echt” kennen!
    Einen fröhlichen Jahreswechsel, liebste Grüße und bis ganz bald,
    Marion

  4. Ach ja, die Blog-Life-Balance … Ich bin auch froh, sagen zu können, dass mein Blog nur mein Hobby ist und dass ich es mir erlauben kann, meiner streng guckenden inneren Chefin die Nase zu drehen und auch mal Pause davon zu machen. Andererseits inspirieren mich gerade die vielen tollen Jahresrückblicke dazu, selbst auch wieder mehr zu bloggen … In diesem Sinne: vielen Dank fürs Mitmachen bei der Foodblogbilanz und ein tolles Jahr 2018 für dich und dein Blog!

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